Für den möglichen Aufstieg: Grünwalder Stadion und Olympiastadion werden umgebaut

München - Die Bayerische Landeshauptstadt möchte Infrastrukturen und Perspektiven für den Münchner Profi-Fußball schaffen.

Das Stadion an der Grünwalder Straße soll fit für die 2. Bundesliga gemacht werden. (Archiv)
Das Stadion an der Grünwalder Straße soll fit für die 2. Bundesliga gemacht werden. (Archiv)  © Matthias Balk/dpa

Das geht aus einer Veröffentlichung der Stadt am Freitag hervor.

Konkret heißt es in der Mitteilung: "Dabei werden das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße sowie das Olympiastadion an die Liga-Anforderungen der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL) und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) angepasst, um eine Lizenzierung bis hin zur 2. Bundesliga zu ermöglichen."

Mit anderen Worten: Vor allem für die beiden Mannschaften TSV 1860 München und Türkgücü München sollen die Bedingungen geschaffen werden, dass man in höherklassigen Ligen nicht nur die sportlichen Vorgaben einhält.

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So müsste an der Grünwalder Straße beispielsweise eine größere Stellfläche für Medienübertragungstechnik vorhanden sein. Dieser Platz soll beim Block F1 (Westkurve) geschaffen werden.

"Da diese Flächen die Flucht- und Rettungswege betreffen, kann zur Sicherung dieser der Block F1 nicht mehr voll belegt werden. Diese Plätze werden auf andere Blöcke in der Westkurve verteilt", heißt es in der Meldung.

Ausweichstadien für weitere Umbaumaßnahmen

Außerdem werden in den Blöcken F1, Q und P teils höhenverstellbare Kamerapodeste installiert. Zudem stünde eine Aufrüstung der Flutlichtanlage auf LED-Technik sowie eine Verbesserung der Rasenqualität auf dem Plan.

"Die entsprechenden Mittel wurden bereits bereitgestellt und die Planung und schnellstmögliche Umsetzung beauftragt."

Außerdem hat die Stadt beschlossen, schnellstmöglich eine Rasenheizung und ebenfalls eine neue LED-Flutlichtanlage im Olympiastadion einzubauen. "Die Ertüchtigung des Stadions um die Rasenheizung wird weitere sportliche Nutzungsalternativen ermöglichen", heißt es von Seiten der Stadt München.

Beispielsweise, wenn in den kommenden Jahren weitere Sanierungs- und Modernisierungspläne umgesetzt werden. Dann könnte man vorübergehend Ausweichstadien zur Verfügung stellen.

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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