TSV 1860 München hadert nach "Sonntagsschuss": Köllner mit leeren Worten

Lotte - Der Satz von Trainer Michael Köllner (51) vom TSV 1860 München klingt mittlerweile schon fast wie eine Standard-Floskel. "Jetzt geht es darum, dass wir im nächsten Heimspiel die drei Punkte holen".

1860-Trainer Michael Köllner (51) richtet den Blick nach dem enttäuschenden Unentschieden gegen den SC Verl nach vorn.
1860-Trainer Michael Köllner (51) richtet den Blick nach dem enttäuschenden Unentschieden gegen den SC Verl nach vorn.  © Sven Hoppe/dpa

Das sagte der Löwen-Coach nach dem 1:1 am Samstag in der 3. Fußball-Liga beim SC Verl – wieder einmal. Ein Vorhaben, das mit Blick auf die sieglosen letzten Wochen, schwer umzusetzen scheint.

Für die mit Aufstiegsambitionen in die Saison gestarteten Löwen war das Remis gegen Verl das fünfte sieglose Liga-Spiel in Serie. Mit nur zwölf Punkten aus zehn Spielen belegt der TSV derzeit Tabellenplatz 13.

Die Münchner treten auf der Stelle. "Wir haben aktuell schwere Wochen", erklärte 1860-Spieler Merveille Biankadi, der in der 22. Minute mit der Hacke die Führung für die Münchner markiert hatte. Seiner Mannschaft fehle aktuell die Stabilität, ergänzte der 26 Jahre alte Angreifer.

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TSV 1860 München Paukenschlag beim TSV 1860 München: Alpha-Löwe Sascha Mölders aus Mannschaft verbannt!

Nach der Führung versuchten beide Mannschaften, die Oberhand zu gewinnen - vergeblich. Die Ausgeglichenheit zeigte sich letztendlich im Endergebnis, für das Verls Nico Ochojski (66.) mit einem sehenswerten Distanzschuss sorgte.

"Das Ergebnis ist enttäuschend, wenn du bereits 1:0 vorne liegst"

Spätestens jetzt waren die 751 Zuschauer im Sportpark am Lotter Kreuz wieder wach. Aus rund 25 Metern schoss Ochojski den Ball mit dem Außenrist in den Winkel - Löwen-Kepper Marco Hiller war machtlos.

"Uns hat dann am Ende ein Sonntagsschuss den Ausgleichstreffer beschert", kommentierte Köllner das Gegentor. Dennoch sei es für den TSV 1860 wichtig, nach der Heimniederlage gegen Zwickau, "mit etwas Zählbarem" heimzufahren.

Deutlich kritischer äußerte sich Biankadi: "Das Ergebnis ist enttäuschend, wenn du bereits 1:0 vorne liegst. Deshalb hätte uns ein Sieg gutgetan. Das ist für uns bitter."

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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