1860 marschiert durch die 3. Liga: Köllner hat "Lust auf mehr", Vrenezi lässt Fans jubeln

München - Der TSV 1860 München will in dieser Spielzeit endlich den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt machen - und untermauert das Vorhaben bislang eindrucksvoll. Beim 4:1-Sieg gegen den MSV Duisburg trumpfte ein Neuzugang auf.

Albion Vrenezi (28, l.) überzeugte im Dress des TSV 1860 München am 7. Spieltag der 3. Liga gegen den MSV Duisburg mit zwei Treffern.
Albion Vrenezi (28, l.) überzeugte im Dress des TSV 1860 München am 7. Spieltag der 3. Liga gegen den MSV Duisburg mit zwei Treffern.  © IMAGO/Ulrich Wagner

Löwen-Dompteur Michael Köllner (52) sprach nach dem nächsten richtig starken Auftritt seiner Truppe allen Fans der Sechzger praktisch aus dem Herzen.

Das Spiel gegen die Zebras mache "natürlich Lust und Laune auf mehr". Der Blick des 52-Jährigen ging dabei bereits wieder nach vorne. "Wir hoffen, dass wir diesen Spirit, diese Qualität, die wir aktuell in unserem Spiel haben, auch die nächsten Wochen beibehalten", sagte der Übungsleiter nach der überzeugenden Darbietung seiner Mannschaft.

Stolze 19 Punkte nach sechs Siegen und einem Unentschieden in der 3. Liga nannte Köllner mit einem Lächeln auf den Lippen "eine Mega-Bilanz".

1860 München will gegen Dynamo Dresden "um jeden Zentimeter" kämpfen
TSV 1860 München 1860 München will gegen Dynamo Dresden "um jeden Zentimeter" kämpfen

Mann des Spiels war im wieder einmal mit 15.000 Zuschauenden gefüllten Stadion an der Grünwalder Straße ein bärenstarker Albion Vrenezi (28).

Der Neuzugang von Türkgücü spielte groß auf, erzielte zwei Treffer. Die Krönung war dabei der Distanzschuss zum zwischenzeitlichen 3:0 der Münchner. "Ich wollte eine super Leistung zeigen. Das ist mir gelungen", so Vrenezi.

Marco Hiller (25) vom TSV 1860 München zeigte eine richtig starke Leistung, traf jedoch auch in die eigenen Maschen.
Marco Hiller (25) vom TSV 1860 München zeigte eine richtig starke Leistung, traf jedoch auch in die eigenen Maschen.  © Sven Hoppe/dpa

Schlussmann Marco Hiller vom TSV 1860 München als Elfmeter-Killer und Pechvogel

Köllner schwärmte von "einer furiosen ersten halben Stunde" seiner Elf. Neben Vrenezi trafen Fynn Lakenmacher (22) und Yannick Deichmann (28). Bereits nach 35 Minuten stand es 4:0 für die Löwen. Kurios war das Gegentor: 1860-Torwart Marco Hiller (25) faustete einen scharf geschlagenen Eckball von Duisburgs Moritz Stoppelkamp (35) unglücklich ins eigene Tor.

Kurz zuvor hatte Hiller aber einen Foulelfmeter des Ex-Löwen gehalten und war dafür von den Fans gefeiert worden.

Titelfoto: IMAGO/Ulrich Wagner

Mehr zum Thema TSV 1860 München: