TSV-1860-Stürmer Mölders rechnet mit Dynamo Dresden ab: "Bei aller Liebe..."

München/Dresden - Der TSV 1860 München musste am Sonntag bei Dynamo Dresden seine erste Auswärtsniederlage in der laufenden Saison der 3. Liga einstecken. Die Akteure der Löwen waren nach der Partie sichtlich angefressen. Sascha Mölders (35) rechnete knallhart mit der Mannschaft der SGD ab.

Sascha Mölders (35) war nach der Pleite gegen Dynamo Dresden sichtlich angefressen.
Sascha Mölders (35) war nach der Pleite gegen Dynamo Dresden sichtlich angefressen.  © Imago Images / MIS

Mit 1:2 musste sich der TSV 1860 in Dresden am Ende geschlagen geben. Der Frust saß tief bei den Münchnern, Dennis Erdmann (29) ließ seine Wut bei seiner Auswechslung an den Sitzmöbeln im Rudolf-Harbig-Stadion raus.

Mölders, der den entscheidenden Treffer für Dynamo per Slapstick vorbereitet hatte, schäumte nach dem Spiel vor Wut.

"Wir ärgern uns brutal", so der Routinier am ARD-Mikrofon. "Hier darfst du einfach nicht verlieren! Bei aller Liebe für Dresden, aber wir sind einfach eine bessere Mannschaft, deswegen tut es doppelt weh."

Direkt nach Wiederanpfiff hatte Mölders die Riesenchance auf die Führung. Dynamo-Keeper Kevin Broll parierte den Schuss aus kurzer Distanz allerdings mit einer herausragenden Reaktion.

Löwen-Coach Michael Köllner bewertete im Anschluss an die Partie: "Bei dem Gegentor nach dem Standard war es ein bisschen Slapstick, aber wir haben danach weiter alles versucht. Von daher kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie haben alles reingehauen."

Dynamo Dresden sorgt für erste Auswärtsniederlage der Saison für TSV 1860 München

Michael Köllner machte seiner Mannschaft nach der Niederlage in Dresden keinen Vorwurf.
Michael Köllner machte seiner Mannschaft nach der Niederlage in Dresden keinen Vorwurf.  © Matthias Balk/dpa

Die Klasse beim Absteiger aus der 2. Bundesliga habe man gesehen, "andererseits war es nicht so, dass Dresden das Spiel unbedingt hätte gewinnen müssen."

"Wir hatten viele Umschaltmomente in der 1. Halbzeit, wo wir einfach im drittletzten oder vorletzten Pass schlecht waren", so der Oberpfälzer. "Das lag sicher auch am Platz. Aber auf der anderen Seite haben wir auch keine guten Entscheidungen getroffen, die am Ende zu klaren Torchancen geführt hätten. Dann läufst du den Dingen hinterher."

SGD-Trainer Markus Kauczinski bilanzierte: "Unterm Strich glaube ich, dass es gerade aufgrund der 2. Halbzeit ein verdienter Sieg für uns in einem hart umkämpften Spiel war.

Titelfoto: Imago Images / MIS

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