Umarmung von der Mutter: Verlaat ist "jetzt angekommen in München"

München - Von seiner Mutter Cassandra wurde Matchwinner Jesper Verlaat (26) innig umarmt und liebevoll getätschelt.

Jesper Verlaat (26, M.) setzt sich beim DFB-Pokal gegen Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund durch. Am Ende unterlagen die "Löwen" mit 0:3.
Jesper Verlaat (26, M.) setzt sich beim DFB-Pokal gegen Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund durch. Am Ende unterlagen die "Löwen" mit 0:3.  © Matthias Balk/dpa

Der Sohn des früheren Bundesligaprofis Frank Verlaat (54) fühlt sich spätestens nach seinem Siegtreffer für den TSV 1860 München an der Isar heimisch.

"Ich bin jetzt angekommen in München", sagte Verlaat junior bei Magentasport hochzufrieden nach dem 1:0 (0:0) der "Löwen" am Samstag gegen Aufsteiger VfB Oldenburg.

Der 26 Jahre alte Innenverteidiger ist im Sommer vom SV Waldhof Mannheim zum TSV gewechselt. Sein Premierentor für die Münchner war gleich ein ungewöhnliches.

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"Es war die Brust", sagte Verlaat nach seinem Treffer in der 75. Minute. Eine Kopfballweitergabe von Yannick Deichmann drückte der Niederländer im Strafraum über die Torlinie.

Als "sehr geil" bezeichnete Verlaat den Treffer. "Als Verteidiger ist es deine Aufgabe, die Null zu halten. Wenn du dann vorne noch das entscheidende Tor machst, dann ist das perfekt."

Für die Münchner war es ein Start nach Wunsch: zweiter Spieltag, zweiter Dreier.

Operierter Bär will dieses Jahr noch auf dem Platz stehen

"Wir konnten unseren Fans die ersten drei Heimpunkte schenken", sagte Trainer Michael Köllner (52) und blickte schon auf die Englische Woche voraus: "Jetzt geht es darum, am Dienstag gegen Meppen die drei Punkte in München zu behalten."

Noch in diesem Jahr will Drittliga-Torschützenkönig Marcel Bär (30) wieder auf den Rasen zurückkehren. Der 30 Jahre alte Torjäger hatte sich beim DFB-Pokal-Aus gegen Bundesligist Borussia Dortmund am Fuß verletzt und musste anschließend operiert werden.

Er hoffe, "in diesem Jahr noch auf dem Platz zu stehen". Zur Art seiner Verletzung wollte sich Bär, der mit Schiene am linken Fuß und an Krücken im Stadion war, nicht äußern. "Das ist in gewisser Weise auch ein Stück Selbstschutz. Ich mache mir dann keinen Druck."

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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