Historisch! Als der VfB Stuttgart Mönchengladbach 7:0 vom Platz fegte

Stuttgart - Es könnte zu einem heißen Schlagabtausch kommen, wenn der VfB Stuttgart am Samstag (18.30 Uhr/Sky) Borussia Mönchengladbach im ehemaligen Neckarstadion empfängt.

War damals schon dabei: VfB-Star Daniel Didavi (Mitte, 30).
War damals schon dabei: VfB-Star Daniel Didavi (Mitte, 30).  © Matthias Balk/dpa

Im Vorfeld könnten allerdings erstmal - besonders bei den Fans - Erinnerungen hochkochen.

Erinnerungen an den 18. September 2010, als der VfB Stuttgart Borussia Mönchengladbach mit sage und schreibe 7:0 aus dem Stadion fegte.

Historisch! Es war einer der größten Triumphe der Schwaben über einen Gegner in der Bundesliga.

Kleiner Wermutstropfen damals: Die Partie fand "nur" vor knapp 40.000 Fans statt, da das Stadion gerade zur Mercedes-Benz Arena umgebaut wurde.

In Sachen Stimmung tat die Baustelle an diesem vierten Bundesliga-Spieltag der Saison 2010/11 aber keinen Abbruch. Dafür waren die drei Punkte zu wichtig.

Schließlich starteten die Schwaben mit drei Niederlagen und rangierten auf dem letzten Tabellenplatz, sodass der 7:0-Kantersieg einem wahren Befreiungsschlag glich.

Beim Triumph gegen Borussia Mönchengladbach trug ein italienischer Weltmeister das Trikot des VfB

Pavel Pogrebnyak (l.) jubelt gemeinsam mit Daniel Didavi (r.). Im Hintergrund ist Mauro Camoranesi im weiß-roten Dress des VfB Stuttgart zu sehen.
Pavel Pogrebnyak (l.) jubelt gemeinsam mit Daniel Didavi (r.). Im Hintergrund ist Mauro Camoranesi im weiß-roten Dress des VfB Stuttgart zu sehen.  © Imago Images / Sportfoto Rudel

Einer, der den Fohlen vom Niederrhein dabei besonders wehtat, war Pavel Pogrebnyak.

Der russische Stürmer traf gleich dreimal ins Borussen-Netz. Dazu kamen die Tore von Georg Niedermeier, Zdravko Kuzmanović, Matthieu Delpierre und Ciprian Marica.

Doch die Torjäger waren bei Weitem nicht die einzigen, die diesem Spiel gegen Marco Reus und Co. ihren Stempel aufdrückten. So sind unter den Vorlagengebern unter anderem der immer noch beim VfB aktive Daniel Didavi sowie der italienische Weltmeister Mauro Camoranesi zu finden.

Namhafte Profis, die durch ihre Gala-Vorstellung ihrem damaligen Coach Christian Gross etwas Luft verschafften.

Doch lange wehrte die Ruhe nicht. Rund einen Monat später war der heutige Coach des FC Schalke 04 bei den Schwaben Geschichte.

Titelfoto: Imago Images / Sportfoto Rudel

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