Beim VfB Stuttgart deutet derzeit nichts auf Abstiegskampf hin!

Stuttgart - Es war ein Auftritt, mit dem so nicht zu rechnen war. Die jungen Wilden des VfB Stuttgart gewannen schon beinahe souverän gegen Hertha BSC (2:0) und verschafften sich mit sieben Punkte aus den ersten vier Spielen etwas Luft im Abstiegskampf. 

VfB-Kicker bejubeln das 1:0 durch Marc-Oliver Kempf (2. v.r.).
VfB-Kicker bejubeln das 1:0 durch Marc-Oliver Kempf (2. v.r.).  © Andreas Gora/dpa

Doch dass die Schwaben in dieser Saison um den Klassenerhalt bangen könnten, dürfte nach dem Sieg bei der Hertha erstmal keiner mehr glauben. Zumindest deutet derzeit im VfB-Spiel wirklich nichts darauf hin. 

Schnell lernten die Schwaben aus den Fehlern der ersten Partien und kassierten in Berlin - nicht wie zuletzt immer - kein frühes Gegentor, sondern erzielten stattdessen den eigenen Führungstreffer nach nur neun Minuten. 

Eine neue Cleverness, die die Schwaben auch in der zweiten Hälfte zeigten: Als die Hertha mehr Druck nach vorne machte, zog sich der VfB zunächst zurück, wartete ab, ehe man mit dem zweiten Treffer nachlegte. 

"Wir waren von der ersten bis zur letzten Minute sehr präsent. Jeder hat sich top motiviert in jeden Zweikampf geworfen. Das 2:0 spiegelt meiner Meinung nach das gesamte Spiel wider. Wir haben uns das Tor erkämpft und so haben wir uns auch diese drei Punkte erkämpft", sagte Verteidiger Marc Oliver Kempf nach der Partie.  

Beim VfB Stuttgart will man trotz Traumstart auf dem Boden bleiben

Glückliche Gesichter zeigen sie aktuell beim VfB Stuttgart.
Glückliche Gesichter zeigen sie aktuell beim VfB Stuttgart.  © Andreas Gora/dpa

Ähnlich klang Stuttgarts Coach Pellegrino Matarazzo (42), der sagte, seine Schützlinge hätten "ihr Herz auf dem Platz gelassen", was ihm sehr gut gefallen habe. 

Doch neben der kämpferischen Leistung dürfte dem Trainer auch die Umsetzung seiner taktischen Vorgaben gefallen haben. 

Und zwar nicht nur bei der Partie gegen Hertha.

Die Bilanz nach vier Spieltagen besagt: Der Plan Matarazzos, den Stuttgartern nach dem Aufstieg die hohen Ballbesitzanteile endgültig abzugewöhnen und den Fokus mehr auf Pressing- und Konterfußball zu setzen, geht auf!

Trotzdem bleibt der Amerikaner bescheiden: "Uns wird es guttun, auch nach diesem Sieg auf dem Boden zu bleiben und weiter hart an unserer Entwicklung zu arbeiten.“

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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