Beim VfB Stuttgart läuft die Suche nach dem Matarazzo-Nachfolger

Stuttgart - Nach der Entlassung von Pellegrino Matarazzo (44) leitet wohl sein Co-Trainer Michael Wimmer (42) vorerst die Einheiten des VfB Stuttgart. Einige Kandidaten, die die Nachfolge antreten könnten, gibt es schon.

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo (44) wurde entlassen.
VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo (44) wurde entlassen.  © Torsten Silz/dpa

Mehr als 1000 Tage war Pellegrino Matarazzo beim VfB Stuttgart im Amt. In 100 Pflichtspielen trug er als Cheftrainer die Verantwortung des Bundesligisten.

Doch eine weitere Bewährungschance bekommt er bei den in dieser Saison noch sieglosen Schwaben nicht mehr. Matarazzo wurde am Montag von seinen Aufgaben entbunden.

In die Vorbereitung auf das so wichtige Spiel gegen das Schlusslicht VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/Sky) starten die Stuttgarter voraussichtlich mit Michael Wimmer. Matarazzos Co-Trainer soll die Einheiten vorerst leiten.

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Die Rettung soll dann mit einem anderen Coach gelingen. Bekannt ist der Nachfolger zwar noch nicht. Namen einiger potenzieller Kandidaten, die aktuell vereinslos sind, werden in den Medien aber bereits gehandelt.

Die potenziellen Kandidaten

Gerardo Seoane (43, l.), Peter Bosz (58, M.) oder Sebastian Hoeneß (40, r.) könnten Matarazzos Nachfolger werden.
Gerardo Seoane (43, l.), Peter Bosz (58, M.) oder Sebastian Hoeneß (40, r.) könnten Matarazzos Nachfolger werden.  © Sven Hoppe/dpa, Soeren Stache/dpa-Zentralbild/Pool/dpa, Uwe Anspach/dpa (Bildmontage)

Gerardo Seoane (43): Der gerade erst bei Bayer Leverkusen entlassene Schweizer kennt die Bundesliga. Mit einem erfrischenden Offensivfußball belegten Seoane und die Werkself den dritten Rang in der Vorsaison, doch in dieser Spielzeit fehlte Leverkusen unter dem 43-Jährigen das Glück.

Vor seiner Zeit in Deutschland war Seoane in seiner Heimat mit den BSC Young Boys aus Bern dreimal Meister und einmal Pokalsieger.

Sebastian Hoeneß (40): Der 40-Jährige trägt einen großen Namen und Vater Dieter Hoeneß verbindet eine erfolgreiche Zeit mit dem VfB. In 117 Pflichtspielen schoss der frühere Vize-Weltmeister 57 Tore. Hoeneß begann seine Trainer-Laufbahn bei der A-Jugend des FC Hertha 03 Zehlendorf. Danach folgten Stationen bei RB Leipzig und dem FC Bayern München.

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Peter Bosz (58): Der Niederländer wurde erst am Sonntag bei Olympique Lyon nach 14 Punkten aus zehn Ligaspielen in der französischen Ligue 1 entlassen.

Auch Bosz kennt die Bundesliga aus seinen Jahren bei Borussia Dortmund und Bayer 04 Leverkusen.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa, Soeren Stache/dpa-Zentralbild/Pool/dpa, Uwe Anspach/dpa (Bildmontage)

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