Darauf muss der VfB achten, um eine Pokal-Blamage beim BFC zu vermeiden

Stuttgart/Berlin - Gefährliches Los für den VfB Stuttgart? In der ersten Runde des DFB-Pokals gastiert der Bundesligist am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim Regionalligisten BFC Dynamo.

Der VfB Stuttgart ist nach einer guten Vorbereitung verletzungs- und coronageplagt. Unter anderem infiziert: Stürmerstar Sasa Kalajdzic (24).
Der VfB Stuttgart ist nach einer guten Vorbereitung verletzungs- und coronageplagt. Unter anderem infiziert: Stürmerstar Sasa Kalajdzic (24).  © Tom Weller/dpa

Auf dem Papier treffen dabei zwei Fußballwelten aufeinander, wie ein Blick auf die vergangene Saison nochmal verdeutlicht.

Während der VfB-Alltag trotz Corona-Pandemie kaum eingeschränkt war, ging die Regionalliga Nordost für den BFC am ersten November 2020 zu Ende.

Das Virus hatte die Halb-Profiliga voll im Griff, im März wurde sie schließlich offiziell abgebrochen.

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Umstände, die der DDR-Rekordmeister allerdings gut verkraftet hat. Zumindest läuft es sportlich in der neuen Saison richtig rund: Die ersten drei Spieltage, die in einer englischen Woche ausgetragen wurden, gewannen die Berliner und grüßen nun von der Tabellenspitze.

Der starke Auftakt ist jedoch keine große Überraschung, da die individuelle Klasse des BFC enorm ist. Um eine Pokalblamage zu vermeiden, sollte der VfB jedenfalls vor allem die Offensivkräfte Christian Beck (33), Matthias Steinborn (32) und Andor Bolyki (26) im Auge behalten.

Mit dem BFC Dynamo wartet ein harter Brocken auf den VfB Stuttgart

BFC-Angreifer Marvin Kleihs (27, Mitte) bejubelt seinen Treffer zum 3:1 beim 1. FC Lokomotive Leipzig, unter anderem Christian Beck (33, r.) beglückwünscht ihn.
BFC-Angreifer Marvin Kleihs (27, Mitte) bejubelt seinen Treffer zum 3:1 beim 1. FC Lokomotive Leipzig, unter anderem Christian Beck (33, r.) beglückwünscht ihn.  © picture point/Sven Sonntag

Alle drei haben in der laufenden Saison bereits zweimal getroffen. Das bisherige Highlight: Bolyki erzielte gegen den FC Energie Cottbus den 2:1-Last-Minute-Siegtreffer.

Mit Beck haben die Berliner außerdem einen ehemals gestandenen Drittligaprofi in ihren Reihen. Acht Jahre spielte er für den 1. FC Magdeburg und entwickelte sich dort zu einer Vereinsikone. Im Trikot der Sachsen-Anhalter sammelte er sogar Einsätze in der 2. Bundesliga.

So wartet auf den VfB ein richtig harter Brocken in der ersten Pokalrunde. Auch, weil die Schwaben derweil selbst eine kleine Wundertüte sind. Verlief die Vorbereitung zunächst reibungslos, ist Stuttgart inzwischen verletzungs- und coronageplagt.

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Dynamo-Coach Christian Benbennek (48) ist jedenfalls bis in die Haarspitzen motiviert: "Ich freue mich über die maximale Ausbeute zum Start und auf den VfB Stuttgart."

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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