Darum glänzt der VfB Stuttgart gegen die Top-Teams der Bundesliga!

Stuttgart - Es war ein wilder Ritt, bei dem am Ende der VfB Stuttgart gegen Borussia Mönchengladbach einen verdienten Last-Minute-Punkt ergatterte.

VfB-Youngster Silas Wamangituka (21) verwandelt gegen Borussia Mönchengladbach zum 2:2-Endstand.
VfB-Youngster Silas Wamangituka (21) verwandelt gegen Borussia Mönchengladbach zum 2:2-Endstand.  © dpa/Marijan Murat

Ganz zufrieden waren die Schwaben aber dennoch nicht. "Für die Spielleistung hätten wir einen Sieg verdient gehabt", haderte Sportdirektor Sven Mislintat (48).

Ähnlich sah es Stuttgarts Torwart Gregor Kobel (23): "Wir hatten mehr vom Spiel. Wir waren die bessere Mannschaft."

Und tatsächlich: Der VfB konnte mit dem Champions-League-Teilnehmer vom Niederrhein nicht nur mithalten, sondern kontrollierte über weite Strecke die Partie.

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Gründe für die zwei Gegentore gab es aber. Borna Sosa (22) foulte beim ersten ungeschickt Gladbachs Stefan Lainer (28), sodass Lars Stindl (32) vom Punkt die Gäste in Führung brachte.

Beim zweiten blitzte dann die individuelle Klasse der Fohlen auf: Stindl schickte den schnellen Denis Zakaria (24) auf die Reise, der die Kugel eiskalt an VfB-Keeper Kobel vorbei ins Tor schoss.

Die Waffe des VfB Stuttgart sind die Außenbahnspieler

Waldemar Anton (24, 2. v. l.) und Silas Wamangituka (21, r.) gratulieren VfB-Angreifer Nicolas Gonzalez (22) zu seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1.
Waldemar Anton (24, 2. v. l.) und Silas Wamangituka (21, r.) gratulieren VfB-Angreifer Nicolas Gonzalez (22) zu seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1.  © dpa/Marijan Murat

Zwei Momente, die dazu führten, dass der VfB auch am 16. Spieltag noch keinen Heimsieg in der Liga feiern durfte.

Als Entschädigung können sich die Schützlinge von Trainer Pellegrino Matarazzo (43) aber immerhin auf die Fahne schreiben, erneut gegen einen Top-Klub gut ausgesehen zu haben.

Gonzalo Castro (33) erinnerte: "Wir haben schon gegen Bayern und gegen Leipzig gezeigt, dass wir zu Chancen kommen."

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Spiele, die der VfB trotzdem knapp verlor. Anders sah es gegen Bayer 04 Leverkusen aus. In diesem Heimspiel am dritten Spieltag hatte Stuttgart beim 1:1 (0:1) den aktuellen Tabellendritten am Rande einer Niederlage.

Gegen Vizemeister Borussia Dortmund gelang den Schwaben sogar ein 5:1-Kantersieg. Doch woran liegt es, dass der Aufsteiger gegen die Schwergewichte der Bundesliga so auftrumpft?

Kapitän Castro führte dies auf die VfB-"Spielweise" zurück und "unsere schnellen Außenbahnspieler, die immer wieder für Gefahr sorgen."

Titelfoto: dpa/Marijan Murat

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