Davon ist VfB-Legende Timo Hildebrand in Stuttgart genervt!

Stuttgart - 2007 ist Timo Hildebrand (41) mit dem VfB Stuttgart Deutscher Meister geworden. Anschließend zog es ihn unter anderem nach Spanien zum FC Valencia und Portugal, wo er bei Sporting Lissabon kickte. 

Ehemaliger Keeper des VfB Stuttgart: Timo Hildebrand (41).
Ehemaliger Keeper des VfB Stuttgart: Timo Hildebrand (41).  © Marijan Murat/dpa

Dennoch kehrte er nach seiner Fußballer-Karriere zurück in die baden-württembergische Landeshauptstadt, die für ihn Heimat bedeutet. 

Darüber sprach er im Podcast "Sprich: Stuttgart" und die VfB-Torwartlegende plauderte bei seinem Auftritt nicht nur über Sportliches, sondern auch über die Stadt an sich. 

So würde Hildebrand sich gerne mit dem aktuellen Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) unterhalten und ihn fragen, warum in der Innenstadt inzwischen überall das Tempolimit 40 km/h gelte und was man sich dabei gedacht habe.

"Ich finde es schon etwas zu langsam. Wenn man mal 50 fährt - was nicht die Welt ist - oder 60 und du wirst geblitzt, dann hast du gleich einen Punkt und wirst als Raser tituliert", zeigte Hildebrand wenig Verständnis.  

Ähnlich äußerte er sich über ein weiteres verkehrspolitisches Thema: "Warum ist auf der Theodor-Heuss-Straße nur noch einspurig und die Fahrradwege werden ausgebaut? Was grundsätzlich zwar gut ist, aber viele Stuttgarter nervt." 

Hildebrand habe "wegen der Topografie" generelle Zweifel, ob Stuttgart eine Fahrradstadt wie Berlin, Hamburg oder Freiburg werden könne. 

Ex-VfB-Keeper Timo Hildebrand weiß aber auch, warum er Stuttgart liebt

Was der VfB-Legende noch in seiner Lieblingsstadt fehlt? Wasser! Damit meint er spezifisch Seen, die fehlen, da die Stuttgarter grundsätzlich nach der Natur suchen würden. Neben diesen kritischen Punkten, erzählte der 41-Jährige allerdings auch, was er an seiner Stadt liebt. So schwärmte er von der Kessel-Lage, die er als einzigartig beschrieb.

Ansonsten sitze er gerne am Feuersee oder am Marienplatz. Dort kann er seine Heimatstadt, gemeinsam mit seinem Sohn, dann richtig genießen. 

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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