Ex-Bundesliga-Star Sami Khedira forciert Wechsel in Premier League

Stuttgart - Sami Khedira (33) hat es derzeit nicht leicht. Bei seinem aktuellen Klub, dem italienischen Rekordmeister Juventus Turin, spielt der Weltmeister von 2014 keine Rolle mehr.

Sami Khedira (33) forciert einen Wechsel in die Premier League.
Sami Khedira (33) forciert einen Wechsel in die Premier League.  © Marius Becker/dpa

In der aktuellen Saison stand Khedira unter Coach Andrea Pirlo (41) tatsächlich noch keine einzige Minute auf dem Feld. Deshalb forciert der Ex-Profi des VfB Stuttgart nun einen Wechsel, wie er im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF bestätigte.

"Ich schaue mal, was geht. Ich würde mich unheimlich freuen, wenn ich mich einem Premier-League-Klub anschließen könnte“, so Khedira, der keinen Hehl daraus machte, dass er ein großer Fan dieser Liga ist. Doch wohin könnte die Reise für den gebürtigen Stuttgarter eigentlich gehen?

Heiß gehandelt wird er bei Tottenham Hotspur, das von José Mourinho (57) trainiert wird.

Mourinho, der den Stuttgarter bei Real Madrid zum Stammspieler machte, gilt als Khediras Lieblingscoach. Auch von Carlo Ancelotti (61) hält der ehemalige deutsche Nationalspieler viel.

Im Sportstudio nannte er seinen ehemaligen Cheftrainer bei Real einen "großartigen Menschen" und einen "großartigen Trainer".

Weder zu Mourinho noch zu Ancelotti sei der Kontakt jemals abgebrochen, so Khedira, der außerdem verriet: Es gäbe Gespräche, aber noch kein Angebot.

Gibt es noch die Chance, dass Ex-VfB-Profi Sami Khedira bei Juventus Turin bleibt?

Dass er derweil bei Juventus außen vor ist, liege laut dem 33-Jährigen übrigens nicht am Turin-Coach Pirlo.

"Er ist ein guter Trainer mit guten Ansätzen. Ich verstehe, dass er seine Art von Fußball spielen lassen will und die neue Identität des Vereins mitträgt", zeigte Khedira Verständnis.

Ein Verbleib in Italien scheint demnach allerdings ausgeschlossen: "Meine Situation ist schon so, dass ich mir intensiv darüber Gedanken mache, was ich möchte - was ich noch erleben möchte."

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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