Brutal effiziente Bayern schlagen beim VfB nach Rückstand eiskalt zu!

Stuttgart - Rekordmeister gibt sich keine Blöße im Südgipfel! Der FC Bayern München drehte die Partie gegen den VfB Stuttgart nach Rückstand und gewann schließlich mit 3:1 (2:1).

VfB-Verteidiger Waldemar Anton (l.) kämpft gegen Bayerns Robert Lewandowski um den Ball.
VfB-Verteidiger Waldemar Anton (l.) kämpft gegen Bayerns Robert Lewandowski um den Ball.  © Tom Weller/dpa

In der Mercedes-Benz Arena erzielte Tanguy Coulibaly das 1:0 für den VfB (20. Minute), ehe Kingsley Coman zum 1:1 ausglich (38.). Robert Lewandowski erzielte das 2:1 für den Rekordmeister (45.+1), bevor Douglas Costa mit dem 3:1 den Deckel draufmachte (87.).

VfB-Coach Pellegrino Matarazzo veränderte seine Startelf im Vergleich zum irren Remis gegen die TSG 1899 Hoffenheim (3:3) auf drei Positionen. Borna Sosa und Philipp Förster ersetzten die verletzten Daniel Didavi (muskuläre Probleme) sowie Nicolas Gonzalez. In der Dreierkette durfte für Pascal Stenzel der wieder genesene Konstantinos Mavropanos von Beginn an ran.

Die Bayern tauschten dagegen nur zweimal. Im Gegensatz zum Triumph über Red Bull Salzburg in der Champions League (3:1) schickte FCB-Coach Hansi Flick Lucas Hernández sowie Corentin Tolisso für Chris Richards und Marc Roca ins Rennen.

Es war eine undankbare Aufgabe, die der VfB gegen die Bayern an diesem 8. Spieltag der 1. Bundesliga zu lösen hatte.

Denn immerhin luchsten erst die Bremer vergangene Woche dem Champions-League-Sieger Punkte ab, weshalb es unwahrscheinlich schien, dass es den Schwaben eine Woche später erneut gelingen könnte.

Startformation des VfB Stuttgart gegen den FC Bayern München

Anfangself des FC Bayern München gegen den VfB Stuttgart

Tanguy Coulibaly bringt den VfB Stuttgart in Führung, Kingsley Coman gleicht für den FC Bayern aus

Kingsley Coman bejubelt seinen Treffer zum 1:1 (38.).
Kingsley Coman bejubelt seinen Treffer zum 1:1 (38.).  © Tom Weller/dpa

Doch der VfB trotzte zu Beginn dieser Partie allen Regeln der Wahrscheinlichkeit und stellte den FCB vor große Probleme.

So liefen die Schwaben früh an, wobei der Rekordmeister eine gewisse Unsicherheit im Defensivverbund offenbarte. Diese konnte der VfB zunächst allerdings nicht ausnutzen, weil ihm die Ruhe vor dem Tor fehlte.

Bis zur 20. Minute: Dann kurbelte Stuttgarts Philipp Förster den Angriff an und Silas Wamangituka, der auf der rechten Seite generell für großen Wirbel sorgte, brachte eine perfekt temperierte Flanke auf Coulibaly, der die Kugel am herausstürmenden Schlussmann Manuel Neuer vorbei zum 1:0 für den VfB einnetzte.

Ein Tor, das beim VfB für Auftrieb sorgte, doch Förster scheiterte im Anschluss zwei Mal (35./36.) am einmal mehr starken FCB-Keeper.

Von den Münchnern war zu diesem Zeitpunkt, bis auf einen Pfosten-Kopfballtreffer von Lewandowski (3.), kaum etwas zu sehen.

Doch der Rekordmeister braucht eben nicht viele Chancen. So zog Coman vom linken Flügel in die Mitte und traf mit einem gezielten Distanzschuss zum 1:1-Ausgleich (38.).

Robert Lewandowski und Douglas Costa legen für den FC Bayern gegen den VfB Stuttgart nach

Stuttgarts 27-jähriger Japaner Wataru Endo (l. bis r.) und Waldemar Anton in Aktion gegen Münchens Weltklassestürmer Robert Lewandowski.
Stuttgarts 27-jähriger Japaner Wataru Endo (l. bis r.) und Waldemar Anton in Aktion gegen Münchens Weltklassestürmer Robert Lewandowski.  © Tom Weller/dpa

Ähnlich eiskalt traf kurz vor der Halbzeit Lewandowski, der mit einem strammen Rechtsschuss aus 17 Metern das 2:1 für den Deutschen Meister erzielte (45.+1). Wegen seiner brutalen Effizienz ging der FCB mit dieser 2:1-Führung in die Pause.

In der zweiten Hälfte plätscherte die Partie etwas vor sich hin. Die Bayern bemühten sich zunächst kaum darum, den Sack zuzumachen, während der VfB keinen Zugriff mehr bekam.

Trotzdem wurden die Schwaben nochmal gefährlich. Wieder war es Wamangituka, der sich auf der rechten Seite durchsetzte und den Ball auf Orel Mangala passte, doch dessen abgefälschter Schuss landete im Toraus (72.).

In der Schlussphase warf der VfB nochmal alles in die Waagschale, aber die Schüsse von Waldemar Anton (85.) und Sasa Kalajdzic (86.) verfehlten ihr Ziel knapp.

Besser machte es der FCB. Der eingewechselte Douglas Costa dribbelte vorbei an VfB-Verteidiger Borna Sosa und verwandelte mit links ins kurze Eck zum 3:1 (87.). Dabei blieb es, sodass die Bayern die kommende Woche beruhigt angehen können.

Am Dienstag (21 Uhr) trifft der Rekordmeister in der Champions League auf Atletico Madrid. Die Stuttgarter müssen dagegen sonntags (15.30 Uhr) zum SV Werder Bremen, wo den Schwaben nach fünf sieglosen Partien infolge ein Erfolg gut täte.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

Mehr zum Thema VfB Stuttgart:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0