Heiße VfB-Transferphase! Stuttgart muss sich wohl von Lieblingen trennen

Stuttgart - Es ist wirklich bitter! Der VfB Stuttgart hat eine Riesensaison hinter sich und erlebt nun den Fluch der guten Tat!

Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat (48) ist bewusst, dass er nicht alle Stars halten kann.
Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat (48) ist bewusst, dass er nicht alle Stars halten kann.  © Tom Weller/dpa

So werden einige Stars der Schwaben von Top-Klubs gejagt. Doch nicht nur das. Aufgrund der Corona-Krise ist der VfB wie viele andere auch finanziell schwer gebeutelt, weshalb gute Transfererlöse dringend notwendig sind.

Thomas Hitzlsperger (39) schätzte den Verlust zuletzt auf circa 45 Millionen Euro. Ein Rahmen, in dem sich laut dem Vorstandsboss auch die Pandemie-Miese von Eintracht Frankfurt bewegen.

Für Sportdirektor Sven Mislintat (48) bedeuten diese Zahlen eine schwierige "wirtschaftliche Realität", denn "am liebsten" würde er natürlich "alle behalten", wie er gegenüber der Bild sagte.

Weiter erklärte er: "Durch Corona sind überall Löcher entstanden. Wenn du das Gefühl hast, du kannst die finanziellen Ausfälle schnell kompensieren und deinen Verein in diesen schweren Zeiten wieder auf sehr gesunde Füße stellen, dann werden wir handeln."

VfB-Shootingstars Gregor Kobel und Sasa Kalajdzic werden von Top-Klubs umworben

Mindestens einer von beiden wird kommende Saison wohl nicht mehr das VfB-Trikot tragen: Sasa Kalajdzic (23, l.) und Gregor Kobel (23, r.)
Mindestens einer von beiden wird kommende Saison wohl nicht mehr das VfB-Trikot tragen: Sasa Kalajdzic (23, l.) und Gregor Kobel (23, r.)  © Sebastian Gollnow/dpa

Aktuell steht vor allem Gregor Kobel (23) im Fokus.

An ihm ist Borussia Dortmund dran, die ein Faible für Schweizer Torhüter haben. Derzeit stehen bereits Marvin Hitz (33) und Roman Bürki (30) im Kader des Bundesliga-Dritten.

Neben dem BVB soll außerdem noch ein Top-Klub aus der Premier League an Kobel interessiert sein.

So startet der VfB Stuttgart in die Vorbereitung
VfB Stuttgart So startet der VfB Stuttgart in die Vorbereitung

Laut Mislintat werde das Thema "heiß, das müssen wir so sagen". "Die beiden Klubs, die da anklopfen, stehen in der Nahrungskette deutlich über uns. Wir werden das in einer guten Atmosphäre besprechen. Wir können das entspannt angehen, weil wir eine große Chance haben, wirtschaftlich gut kompensiert zu werden", so der Sportdirektor weiter.

Die Zeichen beim Schweizer stehen somit auf Abschied. Schon nach der Partie am letzten Spieltag gegen Arminia Bielefeld sagte Kobel, der BVB sei "auf jeden Fall" ein Thema.

Auch Stürmer Sasa Kalajdzic (23) wird umworben. Er ließ zuletzt am Sky-Mikrofon Raum für Spekulationen, als er auf die Frage, wie groß die Chance auf seinen VfB-Verbleib sei, kurz und knapp mit "Ich weiß nicht" antwortete.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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