Heißer Tanz um Europa! VfB fürchtet jetzt die BVB-Rache fürs Debakel!

Stuttgart - Was für Erinnerungen! Im Hinspiel zerlegte der VfB Stuttgart Borussia Dortmund mit einem denkwürdigen 5:1-Kantersieg.

Hofft auf einen erneut guten Auftritt seines VfB Stuttgarts gegen Borussia Dortmund: Pellegrino Matarazzo (43).
Hofft auf einen erneut guten Auftritt seines VfB Stuttgarts gegen Borussia Dortmund: Pellegrino Matarazzo (43).  © Tom Weller/dpa

Es war die Geburtsstunde der "Jungen Wilden 2.0", die mit ihrem frischen Offensiv-Stil ganz Fußball-Deutschland begeisterten.

Auf der anderen Seite der BVB, der sich bis auf die Knochen blamierte und mit der deftigen Pleite seine letzten Meisterschaftshoffnungen begraben musste.

Inzwischen stehen die Dortmunder sogar noch schlechter da, die Qualifikation für die Champions League ist für den Vizemeister in weite Ferne gerückt.

Dennoch warnt VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo (43) vor dem angeschlagenen Boxer: "Ich gehe davon aus, dass sie mit einer gewissen Wut auftreten wollen."

Er war sich sicher: "Sie haben das Hinspiel bestimmt nicht vergessen!"

Dies bestätigte BVB-Trainer Edin Terzic (38) dann auch auf der Pressekonferenz am Donnerstag: "Das Hinspiel auszublenden, ist unmöglich. Wir waren so enttäuscht nach dem Spiel, deshalb wird das auch nochmal Thema werden!"

Der VfB Stuttgart kann in der Tabelle an den BVB heranrücken

Das Hinspiel endete deutlich mit 5:1 für den VfB. Hier im Sandwich der Dortmunder Emre Can (l., 27) und Axel Witsel (r., 32): VfB-Mittelfeldmann Philipp Förster (26).
Das Hinspiel endete deutlich mit 5:1 für den VfB. Hier im Sandwich der Dortmunder Emre Can (l., 27) und Axel Witsel (r., 32): VfB-Mittelfeldmann Philipp Förster (26).  © Focke Strangmann/epa POOL/dpa

Auch beim VfB hatte man sich dieser Tage nochmal an diese denkwürdigen 90 Minuten zurückerinnert, aber natürlich - im Gegensatz zum BVB - mit positivem Gefühl.

Dazu Matarazzo: "Wir dürfen natürlich nicht dasselbe Ergebnis aus dem Hinspiel erwarten. Aber es hat uns gutgetan, zu wissen, solch eine Leistung abrufen zu können. Das gibt uns eine breite Brust."

Ebenfalls mit viel Selbstvertrauen dürfte Sven Mislintat (48) dem Duell gegen seinen Ex-Klub entgegenfiebern. Elf Jahre hat der gebürtige Westfale in Dortmund als Scout gearbeitet.

Wie er sich in der Woche vor dem Wiedersehen verhalten hat? "Wie ein Löwe im Käfig. Dazu passen auch seine Haare", witzelte sein Trainer Matarazzo.

Beim VfB sind sie jedenfalls heiß. Heiß auf einen Tanz um Europa. Sollten die Schwaben gegen den BVB gewinnen, würden sie nämlich bis auf einen Zähler an den aktuell Tabellenfünften heranrücken.

Titelfoto: Focke Strangmann/epa POOL/dpa

Mehr zum Thema VfB Stuttgart:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0