VfB-Boss Hitzlsperger mit privatem Einblick in der Corona-Krise: "Man muss sich zusammenreißen"

Stuttgart - Die Corona-Krise trifft so gut wie jeden. Auch vor VfB-Boss Thomas Hitzlsperger machen die Auswirkungen selbstverständlich nicht halt, der nun in einem "SWR1"-Interview einen ganz privaten Einblick gab. 

Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart: Thomas Hitzlsperger.
Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart: Thomas Hitzlsperger.  © Tom Weller/dpa

"Ich bin ein sehr sozialer Mensch, ich bin gern umgeben von anderen Menschen. Das kommt jetzt zu kurz", erzählte der Vorstandsvorsitzende des Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart in der Sendung mit Moderator Wolfgang Heim. 

Während der Spielbetrieb der 2. Liga bis mindestens zum 30. April aussetzt, trainieren die Profis längst von zu Hause aus und auch Hitzlsperger arbeitet die meiste Zeit aus dem Home Office. 

Genug Arbeit hat der 37-Jährige natürlich weiterhin, schließlich muss er den Laden trotz Corona-Krise am Laufen halten. 

Dass die sozialen Kontakte in der Corona-Krise zu kurz kommen, nimmt ihn natürlich mit. Aber er weiß: "Man muss sich zusammenreißen." 

Am einfachsten gelingt dies, indem man sich bewusst macht, "wofür man das ganze tut", so der Vorstandsvorsitzende des VfB. 

Und man muss sich vor Augen halten, "dass der Tag kommt, an dem man wieder in Gesellschaft ist und gute Stimmung hat."

Mit seiner Familie hält VfB-Boss Hitzlsperger über Whatsapp Kontakt

Gibt privaten Einblick: Thomas Hitlsperger. 
Gibt privaten Einblick: Thomas Hitlsperger.  © Fabian Sommer/dpa

Diese Gedanken treiben den VfB-Boss an, der aber klarstellt: "Ich habe grundsätzlich kein Problem damit, diszipliniert zu sein." 

Wenn ihm allerdings trotzdem Mal die Decke auf den Kopf zu fallen droht, geht er in den "Wald laufen", so Hitzlsperger. 

Mit seiner Familie steht er übrigens über eine WhatsApp-Gruppe auch in Corona-Zeiten in engem Kontakt. 

"Der Austausch passt", so Hitzlsperger, der außerdem verriet, dass es bei den Gesprächen mit seinen Liebsten häufiger über politische Themen geht. Derzeit wird dabei vor allem über die Unterschiede im Umgang mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg und Bayern diskutiert. Hitzlsperger hat sechs Geschwister, seine Eltern leben in der Nähe von München. "Denen geht es gut", sagte der 37-Jährige, was derzeit wohl das wichtigste ist. 

Bis sich die große Familie dann wiedersehen kann, wird aber wohl noch einige Zeit vergehen. 

Titelfoto: Fabian Sommer/dpa

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