Impfpflicht für Profisportler? VfB-Coach Matarazzo: "Gefährliche Frage"

Stuttgart - Einer möglichen Corona-Impfpflicht für Profisportler sieht Coach Pellegrino Matarazzo (43) vom VfB Stuttgart gelassen entgegen.

VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (43) vertraut in Sachen Corona voll auf die Experten.
VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (43) vertraut in Sachen Corona voll auf die Experten.  © Tom Weller/dpa

"Wenn es kommt, kommt es", äußerte sich der 43-Jährige dazu bei der Pressekonferenz im Vorfeld der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Borussia Dortmund.

"Sobald etwas durchgesetzt wird, werden wir uns anpassen", so der Coach weiter.

Auf TAG24-Nachfrage, ob er solch eine Maßnahme auch begrüßen würde, entgegnete er: "Eine gefährliche Frage und deswegen werde ich sie allgemein beantworten: Ich vertraue auf die Expertenmeinung."

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Er verwies außerdem darauf, dass es im Verein ausreichend Verantwortliche geben würde, die sich um dieses Thema kümmern - und er sei mit der medizinischen Abteilung in einem regelmäßigen Austausch.

Zu den Ärzten hatte der Trainer des VfB Stuttgart auch abgesehen von Corona zuletzt mehr Kontakt, als ihm lieb ist. Denn die Schwaben sind seit Wochen verletzungsgeplagt.

Nur langsam verbessert sich die Verletztensituation beim VfB Stuttgart

Auch für die Partie in Dortmund muss Matarazzo auf einige seiner Leistungsträger verzichten. So fallen Chris Führich (23, Sprunggelenkverletzung) und Erik Thommy (27, Beckenschiefstand) weiterhin aus. Marc Oliver Kempf (26, Muskelverhärtung im Oberschenkel) und Omar Marmoush (22, Syndesmoseproblemen) sind zumindest fraglich. Bei Silas Katompa Mvumpa (23) wollen die Schwaben nach dessen Kreuzbandriss kein Risiko eingehen, sodass er gegen den BVB noch keine Option ist.

Er brauche "noch ein paar Tage" bis er wieder einsatzfähig sei, so Matarazzo, der bezüglich der Rückkehr seines Ausnahmestürmers Geduld einforderte. Eine gute Nachricht gab es aber dann doch noch: Verteidiger Konstantinos Mavropanos (23) wird nach seinem Muskelfaserriss gegen den BVB spielen können.

Zumindest ein Punktgewinn aus dem Duell mit dem Favoriten aus dem Ruhrpott würde den Schwaben guttun, die nach zuletzt zwei Pleiten gegen den FC Augsburg (1:4) und Arminia Bielefeld (0:1) im Abstiegskampf angekommen sind.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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