Legt der VfB Stuttgart gegen Schalke 04 wieder los wie die Feuerwehr?

Stuttgart - Nach dem schwäbischen Traumstart mit acht Punkten aus fünf Partien reist der VfB Stuttgart am Freitag mit viel Selbstbewusstsein zum kriselnden FC Schalke 04 (20.30 Uhr/DAZN)

Kölns Ismail Jakobs (l.) in Aktion gegen Stuttgarts Orel Mangala (22), der nach 24 Sekunden zum 1:0 für den VfB traf.
Kölns Ismail Jakobs (l.) in Aktion gegen Stuttgarts Orel Mangala (22), der nach 24 Sekunden zum 1:0 für den VfB traf.  © Tom Weller/dpa

Eine lösbare Aufgabe für den VfB im Ruhrpott, bei der man gespannt sein darf, ob sich ein gewisser Trend fortsetzt.  

Denn kassierte Stuttgart in den Duellen mit dem SC Freiburg, FSV Mainz 05 und Bayer 04 Leverkusen noch frühe Gegentore, legte man in den beiden vergangenen Spielen gegen Hertha BSC und dem 1. FC Köln selbst los wie die Feuerwehr. 

Woher der Umschwung kam? 

"Ich weiß es nicht", gab Trainer Pellegrino Matarazzo (42) offen zu.

"Natürlich versuchen wir die Jungs zu sensibilisieren, dass sie die Fehler wie gegen Freiburg abstellen", so der Coach, doch auch nach längerem Überlegen fiel ihm keine wirkliche Erklärung ein. 

Den Blitzstart gegen Köln ahnte er aber schon vor der Partie: "Ich hatte das Gefühl, dass wir sehr griffig waren."

Nach BVB-Spiel: VfB-Coach Matarazzo erwartet mit Schalke 04 einen unangenehmen Gegner

Treibt seine Schützlingen nach vorne: VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo (42).
Treibt seine Schützlingen nach vorne: VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo (42).  © Tom Weller/dpa

Was dann geschah, ist bekannt: Orel Mangala (22) traf nach 24 Sekunden zum 1:0 und auch in den Minuten danach brannte der VfB ein Feuerwerk auf dem Rasen der Mercedes-Benz-Arena ab, dass den Kölnern beinahe schwindelig wurde. 

"Wenn wir so eine Leistung über 90 Minuten abrufen können, dann sind wir auf einem guten Weg", zeigte sich Matarazzo mit dem Beginn seiner Mannschaft äußert zufrieden. 

Was nach dem Ausgleichstreffer passierte, ärgerte den Coach aber. Denn die Stuttgarter verloren ein Stück weit den Faden.

"Das Pressing hat nicht so gut funktioniert wie zuletzt und das Tempo sowie die Aggressivität war nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben", betonte Matarazzo. 

Gegen Schalke erwartet der Trainer dementsprechend mehr von seinen Schützlingen. Aber er warnte: "Schalke steht mit dem Rücken zur Wand, weshalb sie unberechenbar sind. Gegen Dortmund haben sie eine ordentliche Anfangsphase gezeigt, zumindest defensiv." So sieht Matarazzo in Schalke durchaus einen "unangenehmen Gegner" und eine "Wundertüte". 

Ein Wunder könnte Schalke 04 mit Blick auf die Tabelle (17.) tatsächlich brauchen. 

Nämlich um dem fünfplatzierten VfB ein Bein stellen zu können. 

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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