Mislintat setzt VfB-Führung mächtig unter Druck: Interne Vorstandslösung?

Stuttgart - Auf der Suche nach einem neuen Sportvorstand für den VfB Stuttgart hat Sportdirektor Sven Mislintat (49) die eigene Vereinsführung unter Druck gesetzt.

Sportdirektor Sven Mislintat (49) hat eine klare Vorstellung von der Zukunft beim VfB Stuttgart.
Sportdirektor Sven Mislintat (49) hat eine klare Vorstellung von der Zukunft beim VfB Stuttgart.  © Tom Weller/dpa

Nach Ansicht des 49-Jährigen sollte entweder er selbst, Nachwuchsdirektor Thomas Krücken oder Organisationsdirektor Markus Rüdt im nächsten Jahr Sportvorstand werden, wie er im Interview der Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten (Montag) sagte.

"Ich sehe unseren sportlichen Weg am besten vertreten und seine Fortsetzung gewährleistet, wenn jemand aus unserer Gruppe Sportvorstand würde", sagte Mislintat.

"Mir persönlich ist dieser Posten dabei nicht wichtig, und ich habe auf Nachfrage deutlich signalisiert, dass ich im Rahmen eines solchen Konstruktes bereit wäre, meinen Vertrag auch als Sportdirektor bis 2024 zu verlängern."

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Der Posten wird frei, weil sich Vorstandschef Thomas Hitzlsperger (39) im kommenden Jahr zurückzieht.

Als Vorsitzender verantwortet Hitzlsperger bislang auch den sportlichen Bereich, möglicherweise wird der VfB um Aufsichtsratsboss Claus Vogt (52) im neuen Jahr aber einen neuen Vorstandsboss sowie einen neuen Sportvorstand installieren.

"Ob und wie sich das Projekt Junge Wilde 2.0 nach Thomas’ Rückzug entwickeln wird, hängt in erster Linie von den Personalentscheidungen ab, die Claus Vogt und Rainer Adrion (Vizepräsident, Anm. d. Red.) unter anderem bezüglich eines Sportvorstandes treffen beziehungsweise zur Abstimmung im Aufsichtsrat vorbereiten", sagte Mislintat.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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