Nach Rose-Aus beim BVB: Ist jetzt der Weg frei für VfB-Star Sasa Kalajdzic?

Stuttgart/München/Dortmund - Beim VfB Stuttgart rechnet kaum einer mehr mit dem Verbleib von Sasa Kalajdzic (24).

Ex-BVB-Coach Marco Rose (45) hält angeblich nicht viel von VfB-Angreifer Sasa Kalajdzic (24).
Ex-BVB-Coach Marco Rose (45) hält angeblich nicht viel von VfB-Angreifer Sasa Kalajdzic (24).  © Tom Weller/dpa

Zuletzt sagte Sportdirektor Sven Mislintat (49): "Es wäre überragend, wenn wir ihn als Spieler und Typen behalten können. Sehr wahrscheinlich ist dies aber meiner Einschätzung nach nicht."

Wohin der Stürmerstar wechselt, ist noch offen.

Zunächst galt der FC Bayern München als Favorit. Erst am vergangenen Mittwoch wurde der Kalajdzic-Berater an der Säbener Straße gesichtet.

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In diesen Gesprächen mit dem Management soll auch FCB-Coach Julian Nagelsmann (34) involviert gewesen sein, der auf Kalajdzic große Stücke hält.

Neben den Torjägerqualitäten schätzt er die mannschaftsdienliche Spielweise des österreichischen Sturmriesen.

Dennoch gibt es Zweifel vonseiten des Angreifers, wie die Münchner tz berichtet.

VfB-Angreifer Sasa Kalajdzic könnte die Offensivlücke bei Borussia Dortmund ausfüllen

Nach dem Last-Minute-Klassenerhalt lässt sich Sasa Kalajdzic (24) von den VfB-Fans feiern.
Nach dem Last-Minute-Klassenerhalt lässt sich Sasa Kalajdzic (24) von den VfB-Fans feiern.  © Tom Weller/dpa

Dabei geht es auch um Robert Lewandowski (33). Sollte der Weltstar von den Bayern in diesem Sommer nämlich keine Freigabe bekommen, dürfte Kalajdzic kaum die Spielzeit erreichen, die er sich beim Rekordmeister vorstellt.

Da der Ausgang dieser Transferhängepartie derzeit nicht abzusehen ist, soll der Stuttgarter laut dem tz-Bericht eher mit einem Wechsel zu Borussia Dortmund liebäugeln.

Dagegen sprach bislang Ex-Trainer Marco Rose (45), der offenbar kein Fan von Kalajdzic ist. Anders aber dessen potenzieller Nachfolger Edin Terzic (39).

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Somit wäre jetzt der Weg für Kalajdzic frei, der nach dem Abgang von Erling Haaland (21) zu Manchester City die Dortmunder Offensivlücke zumindest zum Teil füllen könnte. Mit Karim Adeyemi (20) von RB Salzburg hat sich der BVB zudem die Dienste eines schnellen Angreifers gesichert.

Die Last wäre für den VfB-Star bei Dortmund also nicht allzu hoch. Günstig wird der zwei Meter große Stürmer für den Vizemeister aber nicht: Zwischen 20 und 25 Millionen Euro sollen die Schwaben verlangen.

Titelfoto: Tom Weller/dpa/Fotomontage

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