Nach England-Wechsel: Kalajdzic richtet emotionale Abschiedsworte an VfB-Fans

Stuttgart - Der nach England gewechselte Torjäger Sasa Kalajdzic (25) hat emotionale Worte an die Fans des VfB Stuttgart gerichtet - und Verständnis für ihre Enttäuschung gezeigt.

Sasa Kalajdzic (25) in Aktion auf dem Spielfeld.
Sasa Kalajdzic (25) in Aktion auf dem Spielfeld.  © Tom Weller/dpa

"Ich weiß noch, als ich vor knapp mehr als drei Jahren nach Stuttgart kam und es kaum abwarten konnte, mein erstes Spiel vor euch allen zu machen", schrieb der 25-Jährige, der den schwäbischen Bundesligisten diese Woche verlassen und sich dem Premier-League-Club Wolverhampton Wanderers angeschlossen hat, bei Instagram.

"Doch dann kam vieles anders als erwartet. Zuerst die schwere Knieverletzung, dann Corona, und als das Stadion wieder anfing, sich komplett zu füllen, meine Schulterverletzung", so der Österreicher weiter.

"Zweimal machte ich die Reha durch und schuftete wie ein Bekloppter, weil ich das Stadion erleben wollte. Ich wollte mich reinschmeißen und für die Mannschaft und für den Verein da sein."

VfB Stuttgart schnappt sich Union-Spieler, Verstärkung kommt auch aus Portugal
VfB Stuttgart VfB Stuttgart schnappt sich Union-Spieler, Verstärkung kommt auch aus Portugal

Letztlich habe er viel mit dem VfB erlebt, so der Nationalstürmer. Unter anderem verwies er auf den spektakulären Last-Minute-Sieg gegen den 1. FC Köln, durch den die Stuttgarter am letzten Spieltag der Vorsaison die Liga hielten. "Die Gefühle und Augenblicke beim 2:1 und beim Abpfiff werde ich nie mehr im Leben vergessen."

Dass er vergangenen Sonntag in Köln nicht gespielt hat, "lag wirklich daran, dass die ganze Situation zu viel für mich wurde", erklärte Kalajdzic mit Blick auf seine zu dem Zeitpunkt noch ungeklärte Zukunft.

"Ich hätte einfach nicht mein Bestes geben können. Und ich kann verstehen, dass einige von euch darüber enttäuscht sind." Die Zeit beim VfB sei "eine der schönsten in meinem Leben" gewesen, der Klub werde "immer meine erste Liebe im Fußball sein".

Titelfoto: Tom Weller/dpa

Mehr zum Thema VfB Stuttgart: