Schafft es der VfB Stuttgart gegen die Hertha eine Einheit zu bilden?

Stuttgart - Die Corona-Pandemie hält erneut ganz Deutschland in Atem und macht vor dem Profifußball natürlich nicht halt. 

Stuttgarts Coach Pellegrino Matarazzo (42) blickt mit Zuversicht in Richtung der Partie bei Hertha BSC.
Stuttgarts Coach Pellegrino Matarazzo (42) blickt mit Zuversicht in Richtung der Partie bei Hertha BSC.  © Tom Weller/dpa

Erwischt hat es nun Matteo Guendouzi (21). Der Neuzugang von Hertha BSC wurde nach seiner Länderspielreise zur französischen U21-Nationalmannschaft positiv auf Covid-19 getestet und steht somit dem Hauptstadtclub im Duell gegen den VfB Stuttgart nicht zur Verfügung. 

Nicht die einzige Unannehmlichkeit, mit der die Berliner am Samstag (15.30 Uhr) zu kämpfen haben. Verletzungsbedingt stehen Coach Bruno Labbadia (54) nur elf Feldspieler zur Verfügung, zudem ist der Fitnessstand der südamerikanischen Nationalmannschafts-Rückkehrer Matheus Cunha (21), Jhon Cordoba (27) und Omar Alderete (23) ungewiss. 

Eine Extremsituation, die VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (42) bekannt vorkommt. Denn auch bei den Schwaben drohen Roberto Massimo (20, Knieprobleme), Darko Churlinov (20, Prellung) und Borna Sosa (22, Prellung) nach ihren Länderspieleinsätzen auszufallen. 

"Wichtig wird sein, welche der beiden Mannschaften sich am schnellsten sammeln und eine Einheit bilden kann", sagte der VfB-Trainer am Donnerstag bei der Pressekonferenz.

Kehrt VfB-Stürmer Nicolas Gonzalez gegen Hertha BSC zurück in die Startelf?

Jubel beim VfB nach dem Sieg am zweiten Spieltag bei Mainz 05.
Jubel beim VfB nach dem Sieg am zweiten Spieltag bei Mainz 05.  © Thomas Frey/dpa

Neu ordnen muss sich bei den Schwaben besonders die Abwehr. Nach der Schock-Diagnose von Konstantinos Mavropanos (22, Meniskusriss) und der Sprunggelenksverletzung von Waldemar Anton (24) gleicht die Stuttgarter Defensive einer Baustelle. 

"Als Alternative könnte Atakan Karazor in die Innenverteidigung rücken oder ich ziehe Pascal Stenzel oder Wataru Endo zurück", erklärte Matarazzo seine Optionen. 

Besser sieht es dagegen im Sturm des VfB aus. So steht Nicolas Gonzalez (22) nach seinem überstandenen Bündelriss in der Hüftmuskulatur vor der Rückkehr in den Kader. Seine Chancen auf einen Startelfeinsatz sah Trainer Matarazzo allerdings nur bei 35 bis 40 Prozent. 

Doch kein Wunder! Schließlich hat der Amerikaner in der Offensive schon beinahe ein Luxusproblem. Angreifer Sasa Kalajdzic (23) ist jedenfalls mit bereits drei Toren in absoluter Top-Verfassung. 

Titelfoto: Thomas Frey/dpa

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