"Spaß" statt Nervenschlacht? VfB-Boss mit kurioser Sicht auf mögliche Relegation!

Stuttgart - Der VfB Stuttgart steht am Abgrund! Nach dem Remis gegen den VfL Wolfsburg ist das Abstiegsszenario der Schwaben noch etwas realer geworden.

Beim VfB Stuttgart versagten zuletzt die Nerven auf dem Platz.
Beim VfB Stuttgart versagten zuletzt die Nerven auf dem Platz.  © Tom Weller/dpa

Zumindest den direkten Klassenerhalt können die Stuttgarter so gut wie abschreiben. Vier Punkte Rückstand auf den Tabellenfünfzehnten Hertha BSC dürften bei noch zwei ausstehenden Partien einfach zu viel sein.

Das müssen auch die Verantwortlichen zugeben. So sprach Coach Pellegrino Matarazzo (44) nach der Partie davon, dass das Erreichen der Relegation das neue Ziel sei.

Doch selbst das ist kein leichtes Unterfangen, denn auf dem 17. Rang lauert mit nur zwei Zählern weniger Arminia Bielefeld, die schon am kommenden Freitag (20.30 Uhr/DAZN) beim VfL Bochum antreten und den VfB mächtig unter Druck setzen könnten.

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Sollten die Ostwestfalen im Ruhrpott drei Punkte einfahren, würden sie Stuttgart zumindest für zwei Nächte auf den direkten Abstiegsplatz verdrängen.

Und der VfB selbst gastiert dann am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) ausgerechnet beim Deutschen Meister FC Bayern München.

VfB-Boss Alexander Wehrle: "Die Relegation kann auch Spaß machen"

VfB-Vorstandsboss Alexander Wehrle (47) blickt zuversichtlich auf eine mögliche Relegation.
VfB-Vorstandsboss Alexander Wehrle (47) blickt zuversichtlich auf eine mögliche Relegation.  © Tom Weller/dpa

Die Situation könnte sich für die Schwaben nach dem kommenden Spieltag also noch verschlimmern und damit stellt sich die Frage: Können die Matarazzo-Mannen unter diesem Druck performen?

Denn zuletzt flatterten bei den VfB-Profis, vor allem im direkten Duell mit der Hertha, die Nerven und die Mannschaft schien für das Finale im Abstiegskampf nicht bereit zu sein.

In der Relegation könnte sich die bedrohliche Situation dann zuspitzen. Ein Szenario, vor dem immerhin Vorstandsboss Alexander Wehrle (47) keine Furcht hat.

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"Die Relegation kann auch Spaß machen, man muss sie annehmen. Man darf sie nicht als Strafe sehen", sagte der neue VfB-Vorstandsvorsitzende in der SWR-Sendung "Sport im Dritten".

Der 47-Jährige ist zudem davon überzeugt, dass den Stuttgartern der Klassenerhalt gelingt. Doch trotz der Zuversicht gehört es zu seinem Job, auf einen möglichen Abstieg vorbereitet zu sein.

In dieser Hinsicht macht Wehrle den VfB-Anhängern Hoffnung: "Wir werden in der 2. Liga wettbewerbsfähig sein."

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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