Sportdirektor Mislintat als "Hitz"-Nachfolger beim VfB? Das sagt der Macher zu seiner Zukunft

Stuttgart - Sportdirektor Sven Mislintat (48) strebt mit Blick auf den angekündigten Abschied von Vorstandschef und Sportvorstand Thomas Hitzlsperger (39) beim VfB Stuttgart keine Beförderung an.

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat (48) will unabhängig von seiner Position einen "Top-Job" für den Klub machen und hat selbst kein Interesse am Vorstandsvorsitz.
VfB-Sportdirektor Sven Mislintat (48) will unabhängig von seiner Position einen "Top-Job" für den Klub machen und hat selbst kein Interesse am Vorstandsvorsitz.  © Tom Weller/dpa

"Es ist völlig unwichtig, ob ich hier am Ende Sportvorstand bin oder Sportdirektor. Das ist sowas von egal", sagte der 48-Jährige am Montag. "Es geht zuvorderst darum, einen Top-Job für diesen Klub zu machen. Das wird - in welcher Position auch immer - mein Bestreben sein."

Hitzlsperger hatte vergangene Woche mitgeteilt, dass er seinen noch bis Herbst 2022 gültigen Vertrag beim Bundesligisten nicht verlängern wird. Wie der VfB die Nachfolge des 39-Jährigen regelt, sei die "Entscheidung des Aufsichtsrats", sagte Mislintat.

"Gibt es nur einen Vorstandvorsitzenden? Gibt es nur einen Sportvorstand? Gibt es einen Vorstandsvorsitzenden und einen Sportvorstand? Gibt es einen Vorstandsvorsitzenden und Sportvorstand in Personalunion, wie es bisher war? Das gucken wir uns in Ruhe an", so das "Diamantenauge".

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Mislintat selbst hat kein Interesse am Vorstandsvorsitz. Dessen Besetzung hält er aber für das größere Thema als die des Sportvorstands.

Die zentrale Frage für den VfB sei: "Können wir die Philosophie und den Weg, den wir beschritten haben, so weitergehen?" An seiner "Einstellung zum und Identifikation mit dem Club" ändere sich durch Hitzlspergers Rückzug "null", betonte er. "Ich möchte diesen Weg, den wir hier angefangen haben, gerne weitergehen."

Mislintats Vertrag gilt noch bis Ende Juni 2023.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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