Top-Klubs buhlen um VfB-Star Gonzalez, RB Leipzig an Mangala dran: Wird es jetzt ernst?

Stuttgart - Wird es nun ernst? Zwei Top-Vereine sollen ein starkes Interesse an Nicolas Gonzalez (22) vom VfB Stuttgart haben.

Sind sie bald Teamkollegen? Orel Mangala (r. 22) im Zweikampf mit Leipzigs Emil Forsberg (29).
Sind sie bald Teamkollegen? Orel Mangala (r. 22) im Zweikampf mit Leipzigs Emil Forsberg (29).  © Tom Weller/dpa

Wie The Athletic berichtet, buhlen Juventus Turin und Mourinho-Klub Tottenham Hotspur um den argentinischen Nationalstürmer.

Es soll sogar schon Gespräche zwischen den Vereinen gegeben haben. Doch sind die Schwaben tatsächlich bereit ihren Star abzugeben?

An solche Gerüchte haben sie sich in Stuttgart zumindest längst gewöhnt, denn bereits in der Sommer-Transferperiode wurde ausgiebig über einen Gonzalez-Abgang spekuliert - nicht zuletzt deshalb, weil der Argentinier seinen Wechsel-Wunsch öffentlich machte.

Umso überraschender kam die Meldung Ende November über seine Vertragsverlängerung bis 2024. Fühlt sich Gonzalez in Stuttgart etwa doch wohler als angenommen?

Fakt ist jedenfalls: Mit dem neuen Kontrakt wurde der Preis des Stürmers im Falle eines kurzfristigen Abgangs maßgeblich in die Höhe getrieben.

Verlangten die Schwaben im Sommer noch 20 Millionen Euro, sollen es nun 30 sein.

VfB-Sechser Orel Mangala soll bei RB Leipzig auf dem Zettel stehen

Nicolas Gonzalez (22) jubelt nach seinem Treffer gegen den FC Augsburg.
Nicolas Gonzalez (22) jubelt nach seinem Treffer gegen den FC Augsburg.  © Matthias Balk/dpa

Wie die Plattform Goal außerdem berichtet, soll Stuttgarts Sechser Orel Mangala (22) bei RB Leipzig im Fokus stehen.

Überraschen dürfte dieses Interesse der Sachsen nicht, denn Mangala zeigt an der Seite von Wataru Endo seit Wochen konstant starke Leistung.

Dementsprechend ungern wird der VfB den Belgier allerdings abgeben wollen.

Zuletzt betonte zudem Sportdirektor Sven Mislintat (48), man müsste in Sachen Transfers nichts machen, was man nicht wollen würde.

Sollte jedoch ein Wahnsinns-Angebot bei der Geschäftsstelle in Bad Cannstatt reinflattern, dürfte Mislintat ins Wanken geraten.

Am Montag betonte er: "Fast alle dieser Jungs haben sehr langfristige Verträge", er könne aber "nicht sagen, was jetzt im Winter passiert".

Schließlich sei es beispielsweise in der englischen Premier League "immer verrückt, wenn Mannschaften ein bisschen hinter ihren Erwartungen stehen, da gibt es immer Klubs, die mit viel Geld auf den Markt kommen können".

Demnach wolle er keine Abgänge ausschließen. Sollte es tatsächlich so weit kommen, "werden wir auch eine Antwort haben, wie wir das Loch stopfen - das kann auch intern sein".

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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