Umworbener VfB-Star Sasa Kalajdzic: Geht ein Klub bis an die Schmerzgrenze?

Stuttgart - Bleibt Sasa Kalajdzic (23) beim VfB Stuttgart? Top-Klubs wie der AC Mailand und die Tottenham Hotspur sollen am Ausnahmestürmer großes Interesse haben.

Kommt Sven Mislintat (48, F.) bei Sasa Kalajdzic (23) nochmal ins Grübeln? Eher nicht.
Kommt Sven Mislintat (48, F.) bei Sasa Kalajdzic (23) nochmal ins Grübeln? Eher nicht.  © Tom Weller/dpa

Die schwäbischen Anhänger bangen dementsprechend um den Verbleib des 23-Jährigen, den sie nicht nur wegen der Tore, sondern auch aufgrund seiner herzlichen Art lieben gelernt haben.

Und das Zittern könnte sich noch lange hinziehen! Denn das Transferfenster in Deutschland öffnet zum 1. Juli und endet erst am 31. August.

Aber immerhin aus Sicht der Schwaben: Bei der Europameisterschaft macht der Österreicher bislang nur begrenzt Werbung für sich.

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Dort ist er bisher torlos geblieben und muss sich dem Konkurrenzkampf mit Marko Arnautovic (32) stellen. Einzig beim 3:1 gegen Nordmazedonien durfte er von Beginn an ran. Ob Kalajdzic im Achtelfinale gegen Italien (21 Uhr) zu seinem zweiten Startelfeinsatz kommt, steht noch in den Sternen.

Doch selbst wenn der Stürmer bei der EM noch explodieren sollte, können die Stuttgarter Fans auf einen Verbleib hoffen. Denn VfB-Sportdirektor Sven Mislintat (48) macht derzeit nicht den Anschein, als wolle er den Österreicher unbedingt verkaufen.

Im Gegenteil: Laut der Bild soll er wie Wataru Endo (28), Waldemar Anton (24), Orel Mangala (23) und Borna Sosa (23) unverkäuflich sein.

Die VfB-Schmerzgrenze in Sachen Kalajdzic-Transfer liegt hoch

Sasa Kalajdzic (23) weilt derzeit mit der österreichischen Nationalmannschaft bei der EM.
Sasa Kalajdzic (23) weilt derzeit mit der österreichischen Nationalmannschaft bei der EM.  © Robert Jaeger/APA/dpa

Nach dem Bericht sei man beim VfB außerdem der Ansicht, dass Kalajdzic, der nach seinem Kreuzbandriss erst eine gesamte Saison auf Top-Niveau absolvierte, für den nächsten Schritt noch nicht bereit sei.

Dieser Punkt dürfte wohl spätestens bei einem entsprechenden Angebot keine Rolle mehr spielen.

Denn eins ist klar: tatsächlich unverkäuflich ist Kalajdzic nicht. Nur liegt eben die VfB-Schmerzgrenze bei einem möglichen Transfer weit über 30 Millionen Euro!

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Ob ein Verein für Kalajdzic so tief in die Tasche greift, ist fraglich. Immerhin gibt es keine Garantie, dass der Zwei-Meter-Mann einfach weiter so knipst wie in der abgelaufenen Saison.

Satte 17 Tore erzielte er in der Bundesliga und im DFB-Pokal. Wenn es nach den Schwaben geht, kann er so weiter machen - aber im Trikot mit dem Brustring.

Titelfoto: Robert Jaeger/APA/dpa

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