Umworbener VfB-Star Nicolas Gonzalez: Lockt jetzt ein Klub aus Russland mit viel Geld?

Stuttgart - Erst vergangene Woche hat der VfB Stuttgart mit einem Coup überrascht und den Vertrag des umworbenen Nicolas Gonzalez (22) bis 2024 verlängert.

Er wird von offenbar vielen Klubs umworben: VfB-Star Nicolas Gonzalez (22).
Er wird von offenbar vielen Klubs umworben: VfB-Star Nicolas Gonzalez (22).  © Daniel Karmann/dpa

Von Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang des Leistungträgers, befreit dies die Schwaben allerdings nicht. Wie Sports Daily berichtet, soll Russlands Zenit St. Petersburg am Argentinier interessiert sein.

Demnach wäre der Erstligist bereit, 30 Millionen Euro für Gonzalez auszugeben. Eine Summe, die nicht reichen dürfte.

Während die Schwaben in der vergangenen Transferperiode mit einer Ablöse um die 20 Millionen Euro zufrieden gewesen wären, dürfte sich die Schmerzgrenze, zumindest was einen Wechsel im Winter angeht, deutlich verschoben haben.

Schon im Sommer sagte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat (48) wiederholt, man wäre erst bei einem "verrückten Angebot" gesprächsbereit.

Seitdem hat sich allerdings einiges getan, was die Ablöse-Vorstellungen der Stuttgarter beeinflusst haben dürfte.

So zeigte Gonzalez nach einer hartnäckigen Hüftverletzung eine gewaltige Leistungssteigerung. Gegen die TSG 1899 Hoffenheim legte er ein Traumsolo hin, wobei er die Abwehr des Gegners wie Anfänger aussehen ließ und sehenswert das zwischenzeitliche 1:1 für den VfB erzielte.

VfB-Stürmer Nicolas Gonzalez trumpfte in der argentinischen Nationalmannschaft auf

Auch in der Nationalmannschaft trumpfte Gonzalez neben Weltstar Lionel Messi (33) auf und erzielte in zwei Partien zwei sehenswerte Treffer (TAG24 berichtete). Umso mehr Aussagekraft dürfte es haben, dass Gonzalez trotz seiner überragenden Performanz seinen Vertrag beim VfB verlängerte.

Nachdem er im Sommer noch einen Wechsel erzwingen wollte, fühlt er sich nun offenbar pudelwohl in Stuttgart. Dass er St. Petersburg dem VfB vorziehen würde, scheint dementsprechend unwahrscheinlich. Auch, weil die russische Liga nicht als die attraktivste gilt. Im Sommer liebäugelte Gonzalez eher mit Vereinen aus Top-Ligen wie Italien, Spanien und England.

Sollte ein Klub aus diesen Ländern ein Angebot vorlegen, dürfte man beim VfB schon eher ins Schwitzen kommen.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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