Union Berlin lässt VfB-Rasselbande unreif aussehen!

Stuttgart - Dem VfB Stuttgart droht das Niemandsland!

Hier trifft Philipp Förster (Mitte, 26) zum Stuttgarter 2:1-Anschluss.
Hier trifft Philipp Förster (Mitte, 26) zum Stuttgarter 2:1-Anschluss.  © John Macdougall/AFP-Pool/dpa

Die Schwaben mussten sich nach der Niederlage vergangene Woche gegen Borussia Dortmund auch dem 1. FC Union Berlin geschlagen geben.

An der Alten Försterei gewann der FCU völlig verdient mit 2:1 und schüttelte damit Stuttgart in der Tabelle ab.

Der VfB agierte in Berlin über weite Strecken schwach. Besonders in der ersten Hälfte. Daniel Didavi (31) dazu: "Es hat die Energie gefehlt. Wir haben nicht unsere Stärken auf den Platz bringen können."

Coach Pellegrino Matarazzo (43) beklagte außerdem die Passivität seiner Schützlinge.

In der zweiten Hälfte zeigte sich der VfB zwar verbessert, doch schlussendlich reichte es nur zum 2:1-Anschlusstreffer durch Philipp Förster (26).

Der merkte an: "Es tut natürlich weh, dass wir hier nichts mitgenommen haben."

Erst kommt der VfL Wolfsburg, dann trifft der VfB Stuttgart auf RB Leipzig

VfB-Jungstar Momo Cissé (18, Mitte) hilft Atakan Karazor (24, l.) auf die Beine, dahinter schleicht sich Wataru Endo (28) davon.
VfB-Jungstar Momo Cissé (18, Mitte) hilft Atakan Karazor (24, l.) auf die Beine, dahinter schleicht sich Wataru Endo (28) davon.  © Andreas Gora/dpa/dpa-Pool

Aber es gab Gründe, weshalb die Schwaben in Köpenick leer ausgingen. So kam der VfB einfach nicht ins Spiel und tat sich schwer, den unangenehmen Kampf gegen Union Berlin anzunehmen.

Der FCU war in den Zweikämpfen gedanklich schneller und wirkte reifer als die Matarazzo-Rasselbande.

Dementsprechend darf Union weiter von Europa träumen, während Stuttgart nach der zweiten Pleite infolge sich von internationalen Gedankenspielen verabschieden sollte.

Vor allem mit Blick auf die kommenden Spiele: Erst empfängt der VfB den starken VfL Wolfsburg, ehe die Schwaben zum Tabellenzweiten RB Leipzig müssen.

Bleibt aus VfB-Sicht nur zu hoffen, dass Kapitän Gonzalo Castro (33) dann wieder fit ist. Er fehlte den Schwaben sichtlich.

Generell sind Stuttgart auch die Ausfälle von Silas Wamangituka (21, Kreuzbandriss) und Nicolas Gonzalez (23, Muskelfaserriss) deutlich anzumerken. Es fehlt den Schwaben aktuell an Kreativ- und Dribbel-Genies!

Titelfoto: Andreas Gora/dpa/dpa-Pool

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