VfB-Beben! Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger hört auf: "Wollte Schlussstrich ziehen"

Stuttgart - Paukenschlag beim VfB Stuttgart!

Wird seinen Vertrag nicht verlängern: VfB-Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger (39).
Wird seinen Vertrag nicht verlängern: VfB-Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger (39).  © Tom Weller/dpa

Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger (39) hat dem Aufsichtsrat mitgeteilt, dass er seinen bis Herbst 2022 laufenden Vertrag nicht verlängern wird.

In einer Pressemitteilung gab der 39-Jährige an, dass ihm die Entscheidung "nicht leichtgefallen" sei, "denn der VfB bedeutet mir unheimlich viel."

Er verbinde "viele wunderbare Momente mit diesem Klub und den hier wirkenden Menschen", so Hitzlsperger weiter.

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Näheres zu den Beweggründen war zunächst nicht bekannt.

Am Mittwochnachmittag wird es eine Pressekonferenz mit dem Noch-Vorstandsboss geben.


Update, 17.34 Uhr: VfB-Boss Thomas Hitzlsperger wollte einen Schlussstrich ziehen

Auf der Pressekonferenz teilte Hitzlsperger gegenüber den Medienvertretern mit, dass er nach sechs Jahren beim VfB "einen Schlussstrich" ziehen wolle. Diese Entscheidung sei in ihm in den letzten Wochen gereift.

Bei seiner Erklärung legte der Vorstandsvorsitzende Wert darauf, dass es nicht "den einen Grund" für den anstehenden Rückzug gebe. Außerdem zeigte sich Hitzlsperger darin bemüht, nicht den Verdacht aufkommen zu lassen, die Wahl von Claus Vogt (52) zum VfB-Präsidenten habe vordergründig was mit seiner Entscheidung zu tun.

Zwischen den beiden tobte zu Beginn des Jahres ein heftiger Machtkampf.

Update, 17.59 Uhr: Hitzlsperger hat keine Ambitionen, DFB-Präsident zu werden

Die Zukunft des Stuttgarter Traditionsvereins sieht Hitzlsperger derweil nicht in Gefahr. Seiner Meinung nach, sei der Klub nicht von einer Person abhängig.

Seine persönliche Zukunft ließ Hitzlsperger offen. Das Amt des DFB-Präsident strebe er allerdings nicht an, wie er sagte. "Von mir aus gibt es diese Ambitionen nicht", so der 39-Jährige. Der DFB will am 11. März über einen Nachfolger für den zurückgetretenen Fritz Keller (64) entscheiden.

Ob Hitzlsperger bei solch einer Anfrage ablehnen würde, steht jedoch in den Sternen.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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