VfB-Boss Hitzlsperger: Finanzielle Lage trotz Aufstieg angespannt

Stuttgart - Thomas Hitzlsperger (38) sieht den VfB Stuttgart nach dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga weiter in einer finanziell angespannten Situation.

Thomas Hitzlsperger (38), Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart.
Thomas Hitzlsperger (38), Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart.  © Tom Weller/dpa

"Wir sind auf keinen Fall über den Berg", sagte der Vorstandsvorsitzende der Schwaben im "kicker"-Interview mit Blick auf die Corona-Folgen

"Der Aufstieg ist sportlich eine super Sache. Aber finanziell hat sich nicht viel verändert", so der Ex-Nationalspieler.

Der VfB habe nächste Saison geringere Finanzmittel zur Verfügung als ursprünglich angenommen. 

"Wir wissen nicht, wann wieder Zuschauer ins Stadion dürfen. Uns brechen die Einnahmen weg", sagte der 38-Jährige. 

Hitzlsperger machte klar: "Der Aufstieg war sportlich und wirtschaftlich sehr wichtig, befreit uns aber vor allem aus der emotionalen Schieflage. Wirtschaftlich sind wir weiterhin in einer angespannten Lage."

Sportdirektor Sven Mislintat (47) hatte am Sonntag in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur als Beispiel angeführt, dass der VfB ohne die Corona-Krise "in etwa 30 Millionen Euro mehr" für einen neuen Verteidiger hätte investieren können (TAG24 berichtete).

Jetzt seien es nur noch "in etwa fünf Millionen Euro".

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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