VfB-Coach Matarazzo zum Hitzlsperger-Abschied: "Ich bin nicht happy"

Stuttgart - Der bevorstehende Abschied von Thomas Hitzlsperger (39) beim VfB Stuttgart hat auch Coach Pellegrino Matarazzo (43) schwer getroffen.

Verstehen sich gut: VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (43, l.) und Noch-Vorstandsvorsitzender Thomas Hitzlsperger (39). (Fotomontage)
Verstehen sich gut: VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (43, l.) und Noch-Vorstandsvorsitzender Thomas Hitzlsperger (39). (Fotomontage)  © Tom Weller/dpa

Auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen Bayer 04 Leverkusen (Sonntag, 15.30 Uhr/DAZN) sagte der 43-Jährige: "Ich habe mich nicht nur für den Verein entschieden, sondern auch für die Leute, mit denen ich zusammenarbeite. Mit Hitz ist es einfach gut gelaufen, sehr vertrauensvoll und kommunikativ - eine sehr gute Zusammenarbeit. Natürlich bin ich nicht happy mit seiner Entscheidung, das ist klar."

Aber am Ende des Tages sei es eben seine persönliche Entscheidung, so Matarazzo, die es zu akzeptieren gelte.

Einen Einfluss des Boss-Bebens auf die Leistung der Mannschaft erwartet der Coach derweil nicht: "Das ist nicht mein Gefühl. Mein Gefühl ist, dass das unabhängig voneinander läuft."

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Schließlich habe Hitzlsperger zwar immer wieder Präsenz gezeigt, sei aber dennoch nicht jeden Tag in der Kabine gewesen. Dementsprechend werde laut Matarazzo die Mannschaft "unbeirrt weiterarbeiten".

Am Mittwoch hatte Hitzlsperger überraschend seinen Rückzug beim VfB für den Herbst 2022 angekündigt.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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