VfB-Coach Matarazzo erwartet beim Pokal-Kracher "unangenehme" Freiburger

Stuttgart - Pokal-Kracher im Ländle! Der VfB Stuttgart empfängt am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky) den badischen Rivalen SC Freiburg in der Mercedes-Benz Arena zur 2. Runde des DFB-Pokals.

VfB-Chefcoach Pellegrino Matarazzo (43).
VfB-Chefcoach Pellegrino Matarazzo (43).  © Sebastian Gollnow/dpa

VfB-Chefcoach Pellegrino Matarazzo (43) hat großen Respekt vor den Breisgauern, die die vergangenen drei Bundesliga-Spiele allesamt für sich entscheiden konnten und sich so still und heimlich auf Tabellenplatz 10 gemausert haben.

"Freiburg ist immer ein sehr unangenehmer Gegner. Sie haben im Saisonverlauf ihre Grundordnung verändert, ihre Abläufe im Defensivspiel angepasst und stehen jetzt deutlich stabiler. Es wird alles andere als leicht", sagte Matarazzo in einer Videoschalte am Dienstagmittag.

Nachdem sein badischer Trainerkollege Christian Streich (55) bereits ankündigte, einige Stammkräfte für den Pokal-Hit rausrotieren zu wollen, kann sich Stuttgarts Übungsleiter Ähnliches vorstellen.

"Es gibt die Überlegung, dem ein oder anderen, der möglicherweise etwas überspielt ist, eine Pause zu geben", so Matarazzo.

Unter anderem wird Fabian Bredlow (25) wieder den VfB-Kasten hüten. Mittelfeldspieler Atakan Karazor (24), der nach seiner Verletzung zuletzt wieder für die U21 auflief, sei indessen auch bei den Profis wieder eine Option.

Pellegrino Matarazzo über Christian Streich: "Absolutes Vorbild"

Freiburgs Jonathan Schmid (l.) in Aktion gegen Stuttgarts Orel Mangala. Dahinter sieht unter anderem VfB-Stürmer Silas Wamangituka zu.
Freiburgs Jonathan Schmid (l.) in Aktion gegen Stuttgarts Orel Mangala. Dahinter sieht unter anderem VfB-Stürmer Silas Wamangituka zu.  © Tom Weller/dpa

Matarazzo machte darüber hinaus unmissverständlich klar, dass dem DFB-Pokal eine genauso hohe Bedeutung zukomme wie der Bundesliga: "Es ist ein sehr schöner und interessanter Wettbewerb für uns. Wir wollen definitiv eine Runde weiterkommen!"

Außerdem geriet der gebürtige US-Amerikaner ins Schwärmen, als er nach seiner Meinung zu Christian Streichs Karriere in Freiburg angesprochen wurde.

"Er ist sehr beeindruckend, wie authentisch Christian rüberkommt und welche Kontinuität er in den Verein gebracht hat", so Matarazzo. Er selbst habe leider noch nicht das Vergnügen gehabt, sich mit dem 55-Jährigen bei einer Tasse Kaffee länger auszutauschen. "Aber Christian Streich ist für mich ein absolutes Vorbild", machte der VfB-Coach klar.

Nach der Partie gegen den SC Freiburg können die Stuttgarter über die Feiertage nur ganz kurz Kraft tanken. Bereits am kommenden Montag steigen die Profis wieder in das Mannschaftstraining ein, ehe es am 2. Januar (20.30 Uhr/Sky) dann in der Bundesliga gegen RB Leipzig weitergeht.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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