VfB-Defensiv-Kicker Clinton Mola brennt nach Horror-Verletzung auf erste Bundesliga-Minuten

Kitzbühel/Stuttgart - Was für eine Leidenszeit! Im vergangenen Jahr verpasste Clinton Mola (20) das Trainingslager des VfB Stuttgart noch verletzungsbedingt. Jetzt ist er in Kitzbühel (Österreich) dabei.

Freut sich über eine neue Alternative auf der linken Defensivseite: VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (43).
Freut sich über eine neue Alternative auf der linken Defensivseite: VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (43).  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Und das nach über einem Jahr harter Arbeit. "Es war natürlich keine einfache Zeit", wird der Engländer auf der vereinseigenen Homepage zitiert.

Allerdings habe er "großartige Unterstützung von so vielen Menschen erhalten". Von der sportlichen Führung, dem Trainerteam, bis zu den Physiotherapeuten haben laut Mola alle ihr Bestes gegeben, dass er "gesund auf den Platz zurückkehren" kann.

Der Linksverteidiger litt an Hüftproblemen, wie es lange von Vereinsseite aus hieß. Inzwischen ist jedoch klar: Es handelte sich um einen Knorpelschaden.

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Eine komplizierte Verletzung, die konservativ behandelt wurde.

Doch nun kann sich Mola im regnerischen Kitzbühel endlich dem Grundlagentraining widmen und dem anstehenden Konkurrenzkampf mit Borna Sosa (23).

VfB-Linksverteidiger Clinton Mola verzichtet zunächst auf eine Kampfansage

Clinton Mola (20) kann nach seiner hartnäckigen Verletzung endlich wieder auf dem Platz stehen.
Clinton Mola (20) kann nach seiner hartnäckigen Verletzung endlich wieder auf dem Platz stehen.  © Tom Weller/dpa-Pool/dpa

Keine leichte Aufgabe, denn der zuletzt angeschlagene Kroate hat eine Riesensaison hinter sich und glänzte vor allem als Vorlagengeber von Stürmerstar Sasa Kalajdzic (24).

Mola, der bisher nur in der Zweiten Liga für den VfB zum Einsatz kam, lässt die Kampfansage aber erstmal aus und backt kleinere Brötchen. So stehe für ihn an erster Stelle, "gesund zu bleiben" und die Vorbereitung zu "nutzen, um besser zu werden".

Außerdem wolle er "in einen guten Rhythmus" kommen und im Endeffekt "möglichst viel Spielzeit in der Bundesliga" erhalten.

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Schon vergangene Saison schnupperte der linke Defensivkicker an den ersten Bundesliga-Minuten. Gegen den VfL Wolfsburg am 30. sowie am letzten Spieltag gegen Arminia Bielefeld beorderte Coach Pellegrino Matarazzo (43) ihn immerhin in den Kader.

Ab dem 14. August (Samstag, 15.30 Uhr), wenn die Schwaben mit einem Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth in die neue Bundesliga-Saison starten, darf es dann aus Sicht des Engländers aber gerne mehr werden.

Titelfoto: Tom Weller/dpa-Pool/dpa

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