VfB hat Europa fest im Blick: "Wenn wir noch attackieren wollen..."

Stuttgart - Wo geht die Reise für die Schwaben noch hin? Vor der Partie am Samstag gegen den 1. FC Union Berlin (15.30 Uhr/Sky) richten sich beim VfB Stuttgart die Blicke nach oben in der Tabelle.

Gegen Borussia Dortmund musste der VfB Stuttgart einen Rückschlag hinnehmen.
Gegen Borussia Dortmund musste der VfB Stuttgart einen Rückschlag hinnehmen.  © Tom Weller/dpa

Denn über den "Klassenerhalt brauchen wir nicht mehr sprechen", wie Sportdirektor Sven Mislintat (48) nach der Heimpleite gegen Borussia Dortmund anmerkte.

Immerhin hat der VfB schon satte 39 Punkte im Gepäck und damit so viele, wie schon lange nicht mehr nach 28 Spieltagen in der 1. Bundesliga.

Zuletzt waren es 2011/12 mit 40 Zählern lediglich einer mehr. Damals war Bruno Labbadia (55) noch Trainer am Neckar und führte Stuttgart am Ende als Tabellensechsten in die Europa League.

Für diese wird es in dieser Saison wohl nicht reichen, da der Rückstand auf den BVB nun schon sieben Punkte beträgt.

Doch die Conference League, die neue dritte Liga Europas, ist in Reichweite. Dafür wird wahrscheinlich der siebte Rang reichen, auf dem aktuell der kommende Gegner Union Berlin steht.

Erst muss der VfB Stuttgart Union Berlin aus dem Weg räumen, dann Borussia Mönchengladbach

Sven Mislintat (48) hat nichts gegen Europa Conference League.
Sven Mislintat (48) hat nichts gegen Europa Conference League.  © Tom Weller/dpa

Es könnte ein wahrlich interessantes Match am Samstag werden, da beide Teams ihre Erwartungen längst übertroffen haben und dementsprechend frei aufspielen können.

Zumindest theoretisch, denn einige Profis - auf beiden Seiten - könnten inzwischen sehr wohl das Gefühl haben, dass etwas auf dem Spiel steht. Das Thema Europa dürfte zumindest längst eine Rolle in vielen Köpfen spielen.

Auch, wenn dies nicht bei allen für eine Extra-Motivation sorgt. So machte Unions Max Kruse (33) vor Kurzem klar, er habe auf die Europa Conference League "keinen Bock" und er wüsste nicht mal, was das sei.

Bei Stuttgarts Sportdirektor Mislintat sieht das anders aus. Er würde mit seiner Mannschaft den neuen Wettbewerb "mit voller Inbrunst" angehen.

Und den für die Qualifikation nötigen Tabellenplatz hat er fest im Blick: "Wenn wir noch bisschen attackieren wollen, haben wir alles in der eigenen Hand."

Während die Schwaben zunächst auf Berlin treffen, steht am 33. Spieltag noch das Duell mit Konkurrent Borussia Mönchengladbach an, die derzeit auf dem achten Rang stehen.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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