VfB-Neuling Chris Führich: Offener Typ mit Mentalität

Kitzbühel/Stuttgart - Beim VfB Stuttgart sind sie überglücklich! Mit Chris Führich (23) hat Sportdirektor Sven Mislintat (48) einen seiner Wunschkandidaten an den Neckar gelotst.

Coach Pellegrino Matarazzo (43) darf sich über eine neue Alternative auf den Außenpositionen freuen.
Coach Pellegrino Matarazzo (43) darf sich über eine neue Alternative auf den Außenpositionen freuen.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Nach zähen Verhandlungen mit dem SC Paderborn ging es plötzlich ganz schnell: Am Montag vermeldeten die Schwaben den Transfer offiziell, am Dienstag stand der Kicker aus dem Ruhrpott erstmals mit seinen neuen Teamkollegen im Trainingslager in Kitzbühel auf dem Rasen.

2,5 Millionen Euro soll der Offensivmann gekostet haben, der die Rückennummer 22 von dem nach Florenz abgewanderten Nicolas Gonzalez (23) übernimmt.

Wie der Argentinier kann Führich im Zentrum sowie auf den Außenpositionen spielen.

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Und auch in Sachen Torgefährlichkeit soll der 23-Jährige die Gonzalez-Lücke füllen.

Dass er das Potenzial dazu hat, zeigt seine Quote aus dem Unterhaus: Im Dress der Paderborner gelangen ihm in der abgelaufenen Spielzeit 13 Tore und sieben Vorlagen.

Der VfB Stuttgart trifft in Testspielen zunächst auf den FC Liverpool, dann auf Wacker Innsbruck

Chris Führich (23, r.) trainiert inzwischen schon beim VfB Stuttgart.
Chris Führich (23, r.) trainiert inzwischen schon beim VfB Stuttgart.  © Swen Pförtner/dpa

Führich wirkt lässig, beschreibt sich selbst als einen "offenen Typen".

Im Interview mit VfB-TV sagt er: "Ich verstehe mich eigentlich immer gut mit den Menschen um mich herum."

Zwei von seinen neuen Mannschaftskollegen kennt er derweil aus seiner Zeit beim 1. FC Köln: Darko Churlinov (21) und Nikolas Nartey (21). Mit ihnen sei er auch privat schon mal um die Häuser gezogen, verriet Führich.

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Dass Sportdirektor Mislintat besonders auf den Charakter seiner Neuzugänge achtet, ist kein Geheimnis. So auch bei Führich, dem er die passende "Mentalität" attestiert.

Diese könnte der 23-Jährige bereits am Dienstag unter Beweis stellen.

Dann trifft der VfB Stuttgart in zwei Testspielen zunächst auf den FC Liverpool (18.45 Uhr/Sky), bevor es gegen den FC Wacker Innsbruck (19.30 Uhr/Sky) geht.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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