VfB-Präsident: Hatten mit Mislintat "offenen und guten Austausch"

Stuttgart - Klubpräsident Claus Vogt (52) strebt im Konflikt mit Sportdirektor Sven Mislintat (49) um einen möglichen neuen Sportvorstand beim VfB Stuttgart offenbar eine interne Klärung ohne weitere öffentliche Scharmützel an.

Sportdirektor Sven Mislintat (49) meint, dass angesichts der finanziellen Belastungen durch Corona baldmöglichst ein zweiter Investor gefunden werden sollte.
Sportdirektor Sven Mislintat (49) meint, dass angesichts der finanziellen Belastungen durch Corona baldmöglichst ein zweiter Investor gefunden werden sollte.  © Tom Weller/dpa

"Der Aufsichtsrat sucht nach der besten Lösung für die künftige Führung der VfB AG. Wir hatten mit Sven Mislintat einen offenen und guten Austausch und schätzen seine Expertise und seine Ideen sehr", ließ Vogt, der zugleich Aufsichtsratschef der ausgegliederten Profifußball-AG ist, am Donnerstag über einen Sprecher des Bundesligisten mitteilen.

Und weiter: "Zur Besetzung des Vorstands werden wir uns äußern, wenn es Entscheidungen gibt."

Der VfB sucht derzeit einen Nachfolger für den spätestens im Herbst 2022 scheidenden AG-Vorstandsvorsitzenden Thomas Hitzlsperger.

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Der 39-Jährige ist aktuell in Personalunion auch Sportvorstand.

Beim VfB steht nun die Frage im Raum, ob man diese beiden Aufgaben wieder auf zwei Personen verteilt.

Mislintat befürchtet sportlichen Substanzverlust

Claus Vogt (52) will eine interne Klärung im Konflikt mit dem Sportdirektor Sven Mislintat.
Claus Vogt (52) will eine interne Klärung im Konflikt mit dem Sportdirektor Sven Mislintat.  © Marijan Murat/dpa

Mislintat hatte in einem Interview mit "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" zuletzt eine interne Lösung für den Posten des Sportvorstands gefordert.

Zudem drang der 49-Jährige vor dem Hintergrund der finanziellen Belastungen in der Corona-Krise darauf, die Suche nach einem zweiten Investor für die ausgegliederte Profifußballabteilung schnell zum Abschluss zu bringen.

Mislintat befürchtet einen sportlichen Substanzverlust im Bundesliga-Kader für den Fall, das dies nicht zeitnah gelingen sollte.

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Mit seinen Aussagen hatte er Vogt sowie den Vizepräsidenten Rainer Adrion, der ebenfalls dem AG-Aufsichtsrat angehört, öffentlich unter Druck gesetzt.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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