VfB-Sportdirektor Mislintat hofft auf Verbleib von umworbenen Profis

Stuttgart - Ohne einen echten Neuzugang und ohne sechs Nationalspieler hat der Bundesligist VfB Stuttgart die Vorbereitung auf die neue Saison aufgenommen.

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat (49).
VfB-Sportdirektor Sven Mislintat (49).  © Guido Kirchner/dpa

Neben den umworbenen Spielern um Sasa Kalajdzic und Borna Sosa fehlte am Montagnachmittag auch Atakan Karazor.

Der Mittelfeldspieler war im Urlaub festgenommen worden und sitzt seither in Spanien in Untersuchungshaft.

"Es geht um eine sportliche Bewertung als wäre er verletzt", sagte Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat über den Umgang mit dem 25-Jährigen. "Mehr möchte ich dazu eigentlich nicht sagen."

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Ebenfalls aussetzen mussten Florian Schock und Ömer Beyaz, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, und die am Knie verletzten Wahid Faghir und Philipp Klement.

Dafür stand nach langer Pause Offensiv-Hoffnung Silas Katompa Mvumpa wieder auf dem Feld.

Bislang wurden in dieser Wechselperiode lediglich die Leihspieler Hiroki Ito und Konstantinos Mavropanos fest verpflichtet.

Vieles hängt beim VfB davon ab, wie es mit den begehrten Leistungsträgern weitergehen wird.

"Unabhängig von der finanziellen Situation haben wir sportlich den Wunsch, mit unseren besten Spielern zu arbeiten", sagte Mislintat. "Und im Moment ist der Markt auch noch sehr ruhig. Man kann noch nicht vorhersehen, was passieren wird."

Titelfoto: Guido Kirchner/dpa

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