Matarazzo: Ärger in VfB-Führung darf keine Berührung mit Team haben

Stuttgart - Pellegrino Matarazzo (43) versucht, die Unruhe in der Führung des VfB Stuttgart so gut es geht von der Bundesliga-Mannschaft fernzuhalten.

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo (43) gibt von der Seitenlinie Befehle.
VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo (43) gibt von der Seitenlinie Befehle.  © Rolf Vennenbernd/dpa

"Sobald es Themen gibt, die nichts direkt mit dem Sport zu tun haben, ist es mir wichtig, das intern, im Team, sofort anzusprechen und damit im Keim zu ersticken", berichtete der 43-Jährige in der Sport Bild. "Ich habe den Jungs erklärt, dass wir unseren sportlichen Weg - unabhängig davon, was rund um den Verein passiert - gehen werden. Das sind zwei parallele Schienen, die sich nicht berühren dürfen."

Zwischen VfB-Präsident Claus Vogt (51) und dem Vorstandsvorsitzenden Thomas Hitzlsperger (38) gibt es seit Wochen einen Machtkampf. Mehrere Personen aus den Gremien des Clubs sind in der Folge zurückgetreten oder mussten gehen.

Matarazzo beschäftigte das Theater aber, als es um seine am vergangenen Freitag kommunizierte Vertragsverlängerung bis Sommer 2024 ging.

"Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht darüber nachgedacht hätte, ob die ganze Unruhe im Verein eine mittelfristige Auswirkung auf den Sport haben könnte", sagte er.

Seine Entscheidung sei aber mit Blick auf sein direktes Umfeld aus "Mannschaft, Trainer- und Funktionsteam und natürlich auch das Führungsteam, mit dem ich täglich arbeite" gefallen. "Das ist eine stabile Einheit, mit der wir noch viel entwickeln können", sagte Matarazzo.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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