VfB Stuttgart arbeitet nach Liverpool-Härtest am Feinschliff

Stuttgart/Kitzbühel - Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart bereitet sich derzeit im österreichischen Kitzbühel akribisch auf die kommende Saison vor. 

Ist mit der Entwicklung des VfB Stuttgart zufrieden: Sportdirektor Sven Mislintat (47).
Ist mit der Entwicklung des VfB Stuttgart zufrieden: Sportdirektor Sven Mislintat (47).  © Maximilian Haupt/dpa

Dabei war die Niederlage zum Trainingslager-Auftakt gegen den englischen Meister FC Liverpool schon fast eingeplant. 

Man wollte "mit einer ganz großen Herausforderung" starten, erklärte Sportdirektor Sven Mislintat (47), der anschließend daraus die richtigen Lehren für den Feinschliff ziehen wollte. 

Dieser Plan ging auf. Trotz einer guten Leistung beim 0:3 im Duell mit der "besten Mannschaft im Weltfußball", wie Mislintat den LFC nannte, fand der Westfale Dinge, die es nun zu verbessern gilt: "Wir haben unsere Umschaltmomente gehabt, haben diese aber leider im letzten Drittel nicht immer sauber zu Ende gespielt."

Bezüglich der Defensive habe man außerdem die Gegentore auf dem "Analyse-Zettel" vermerkt, die nach Meinung des Sportdirektors "zu einfach gefallen sind."

Abgesehen von den schweren Verletzungen Erik Thommys und Roberto Massimos, war Mislintat mit dem Test-Kick allerdings zufrieden.  

Sven Mislintat ist mit der Entwicklung des VfB Stuttgart zufrieden

Arbeitet an den taktischen Feinheiten mit seinen Schützlingen: VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (42).
Arbeitet an den taktischen Feinheiten mit seinen Schützlingen: VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (42).  © Sebastian Gollnow/dpa

Dies galt auch für die generelle Entwicklung der Mannschaft. 

Bereits im vergangenen Jahr waren die Schwaben fürs Trainingslager in Kitzbühel zu Gast, damals allerdings mit der Zweiten Liga vor der Brust und einem stark veränderten Kader. 

Seitdem hat sich einiges getan. Trotz einer Saison mit vielen Auf und Abs, gelang den Schwaben die Rückkehr in die höchste deutsche Spielklasse. 

"Ich finde, dass man ein paar Krisen miteinander bewältigen muss, um sich besser kennenzulernen und sich vertrauen zu können", blickte Mislintat auf ein schweres Jahr zurück. 

Dabei sah er einen zwischenmenschlichen Prozess in der Mannschaft, der noch nicht abgeschlossen ist: "Es ist wichtig, dass diese Gruppe weiter zusammenwächst." 

Ein Trainingslager kann dabei helfen. 

Von Vorteil wird dieses Mal jedenfalls sein, dass kaum neue Spieler integriert werden müssen. 

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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