Befindet sich der VfB Stuttgart auf den Spuren von Eintracht Frankfurt?

Stuttgart - Wird es ein Schlagabtausch zweier spielstarker Teams? Die Vorzeichen stehen ziemlich gut, wenn der VfB Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt zu Gast ist.

Er hat mit seinen Schützlingen noch einiges vor: VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo (43).
Er hat mit seinen Schützlingen noch einiges vor: VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo (43).  © Sebastian Gollnow/dpa

Denn die Hessen, die sich derzeit auf Champions-League-Kurs befinden, müssen nach der Pleite beim SV Werder Bremen eine Reaktion zeigen.

Während der VfB dagegen nichts mehr zu verlieren hat. Seit dem 5:1-Triumph über den FC Schalke 04 haben die Schwaben mit 32 Punkten den Klassenerhalt so gut wie sicher und können dementsprechend befreit aufspielen.

Zudem treffen zwei Mannschaften aufeinander, die einen angriffslustigen Spielstil pflegen.

Die Eintracht sei ein mutiges Team, betonte VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo (43), das "sehr offensiv" auftrete und variabel im Spielaufbau agiere.

Außerdem dürfe man ihre Defensivleistung nicht unterschätzen, so der Stuttgarter Coach, der sich besonders vom Pressingverhalten der Frankfurter begeistert zeigte.

VfB-Coach Pellegrino Matarazzo hat mit seinen Schützlingen noch einiges vor

Sie feiern wohl bald gemeinsam den Klassenerhalt des VfB Stuttgart (l.-r.): Borna Sosa (23), Sasa Kalajdzic (23), Marc Oliver Kempf (26) und Gonzalo Castro (33).
Sie feiern wohl bald gemeinsam den Klassenerhalt des VfB Stuttgart (l.-r.): Borna Sosa (23), Sasa Kalajdzic (23), Marc Oliver Kempf (26) und Gonzalo Castro (33).  © Rolf Vennenbernd/dpa

Aber auch insgesamt schaut Matarazzo zur Eintracht auf: "Man merkt, dass Frankfurt über einen längeren Zeitraum gute Arbeit abliefert. Vom Gefühl her machen sie Jahr für Jahr den nächsten Schritt."

Eine Entwicklung, die er sich auch für den VfB erhofft: "Das kann man als Vorbild nehmen, dass wir als Verein in diese Richtung wollen."

Den richtigen Weg scheinen die Schwaben jedenfalls eingeschlagen zu haben.

Mit den Youngstern um Silas Wamangituka (21) gelang es ihnen zumindest, über die bisherige Saison eine Distanz zu den Abstiegsplätzen zu wahren.

Was Matarazzo in der kommenden Saison mit den "Jungen Wilden 2.0" erreichen will?

Von höheren Zielen in Sachen Tabellenplatz wollte der Trainer natürlich nicht sprechen.

Stattdessen gehe es ihm um die Entwicklung des Stuttgarter Spiels, der einzelnen Profis und des Kaders an sich.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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