VfB Stuttgart belohnt sich für starken Auftritt gegen Bayer 04 Leverkusen

Stuttgart - Hart erkämpfter Punkt für die Schwaben! Am dritten Spieltag der Fußball-Bundesliga trennten sich der VfB Stuttgart und Bayer 04 Leverkusen 1:1 (0:1) unentschieden. Dabei erzielte Patrik Schick die 1:0-Führung für die Werkself (7.), ehe Sasa Kalajdzic den Stuttgarter Ausgleich besorgte (76.). 

Leverkusens Kerem Demirbay (l.) im Zweikampf gegen Stuttgarts Orel Mangala (rechts).
Leverkusens Kerem Demirbay (l.) im Zweikampf gegen Stuttgarts Orel Mangala (rechts).  © Tom Weller/dpa

Nach dem überzeugenden 4:1-Kantersieg gegen den 1. FSV Mainz 05 veränderte VfB-Coach Pellegrino Matarazzo seine Startelf nur auf einer Position. 

So rückte für den Gelb-Rot-gesperrten Pascal Stenzel Konstantinos Mavropanos in die Abwehrkette und feierte somit sein Pflichtspieldebüt für die Schwaben. 

Auch Leverkusens Trainer Peter Bosz tauschte nur einmal im Vergleich zum Remis gegen RB Leipzig: Statt Lars Bender startete Naranjo Arias.  

Matarazzo forderte im Vorfeld eine breite Brust gegen den Favoriten, was seine Schützlinge vor 9500 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena von Beginn an versuchten, zu beherzigen. 

So schienen die beiden Mannschaft von der Spielanlage zunächst auf Augenhöhe. Die Angriffe der Werkself waren allerdings gefährlicher, da sie über die starken Charles Aranguiz und Kerem Demirbay schnurstracks nach vorne spielten. 

Für den frühen Führungstreffer benötigten die Rheinländer aber eine Ecke, die Demirbay kurz ausführte. Florian Wirtz nahm die Kugel an und lupfte sie in den Strafraum auf Schick, der mit dem Kopf zum 1:0 einnickte (7.). 

Sasa Kalajdzic trifft zum Ausgleich für den VfB Stuttgart

Leverkusens Patrik Schick (4.v.r) macht das Tor zum 0:1 gegen Stuttgarts Marc Oliver Kempf (4.v.l) und Stuttgarts Konstantinos Mavropanos (3.v.r).
Leverkusens Patrik Schick (4.v.r) macht das Tor zum 0:1 gegen Stuttgarts Marc Oliver Kempf (4.v.l) und Stuttgarts Konstantinos Mavropanos (3.v.r).  © Tom Weller/dpa

Die Schwaben reagierten auf den Gegentreffer gefasst und bemühten sich, besonders über die rechte Seite von Silas Wamangituka, schnell eine Antwort zu finden. Doch es war kein Durchkommen. 

Es dauerte eine halbe Stunde, bis es dem VfB gelang, so etwas wie Powerplay zu entwickeln. 

Mavropanos köpfte den Ball nach einer Ecke von Gonzalo Castro an die Latte (29.), später war es Borna Sosa, der nach einer guten Wamangituka-Flanke von rechts frei zum Schuss kam, doch die Kugel zischte rechts am Leverkusener Gehäuse vorbei (45+4). 

In der zweiten Hälfte wurde die Partie etwas zerfahrener und es brauchte einige Zeit, bis sich die Teams klare Chancen herausspielten. 

Für den VfB war es dann erneut Debütant Mavropanos, der nach einer Ecke einen Kopfball knapp am Pfosten vorbei setzte (62.). Auf der anderen Seite wehrte VfB-Keeper Gregor im letzten Moment einen Schuss von Moussa Diaby ab, der zuvor alleine aufs Stuttgarter Tor zulief (72.). 

Der VfB wurde zum Ende hin stärker und belohnte sich: Der eingewechselte Philipp Klement brachte von links einen Freistoß in den Strafraum, der in Kalajdzic einen Abnehmer fand. Der Stürmer köpfte den Ball zum 1:1-Ausgleich in die Maschen (76.). 

Dabei blieb es, sodass sich der schwäbische Aufsteiger nach einem engagierten Auftritt über einen Punkt gegen den Favoriten aus Leverkusen freuen konnte. 

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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