VfB-Boss Hitzlsperger: Oliver Schraft soll Klub trotz der Daten-Affäre erhalten bleiben

Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat eine personelle Umstrukturierung vorgenommen und die Anzahl seiner Führungspositionen halbiert.

Vorstandsboss beim VfB Stuttgart: Thomas Hitzlsperger (38).
Vorstandsboss beim VfB Stuttgart: Thomas Hitzlsperger (38).  © Tom Weller/dpa

Aus insgesamt 20 Direktoren und Bereichsleitern wurden zehn Direktoren. Das berichtete Vorstandschef Thomas Hitzlsperger (38) am Montag, nachdem man die an dem Prozess beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich über die künftige Rollenverteilung informiert habe.

Zwei der zehn Direktorenposten seien noch nicht besetzt, darunter der des Kommunikationschefs.

Diesen hatte bislang Oliver Schraft bekleidet, der im Zuge der Affäre um die angebliche Weitergabe von VfB-Mitgliederdaten an Dritte zuletzt öffentlich in die Kritik geraten war.

Schraft solle dem Club aber in anderer Funktion erhalten bleiben, erklärte Hitzlsperger: "Ich habe ihm gesagt, dass ich unbedingt möchte, dass er bei uns bleibt. Ich bin überzeugt, dass er uns in einem anderen Bereich auch künftig weiterbringen kann."

Dem Nachwuchsleistungszentrum der Stuttgarter steht fortan Thomas Krücken als alleiniger Direktor und nicht mehr als Doppelspitze mit Rainer Mutschler vor.

Sven Mislintat soll Sportdirektor bleiben, in den Gesprächen über eine Verlängerung des im Sommer auslaufenden Vertrags des 48-Jährigen sind laut Hitzlsperger aber nach wie vor Details zu klären.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

Mehr zum Thema VfB Stuttgart:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0