VfB-Coach Matarazzo kehrt mit neuem Image nach Hoffenheim zurück

Stuttgart - Eine Reise in die Vergangenheit! Wenn der VfB Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr) auf die TSG 1899 Hoffenheim trifft, kehrt Pellegrino Matarazzo (42) an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Vor leeren Rängen wird der VfB Stuttgart am Samstag in Sinsheim auf die TSG Hoffenheim treffen.
Vor leeren Rängen wird der VfB Stuttgart am Samstag in Sinsheim auf die TSG Hoffenheim treffen.  © Patrick Reichardt/dpa-Pool/dpa

Dorthin, wo der in New Jersey geborene Fußballlehrer 2018 noch als Co-Trainer an der Seite von Julian Nagelsmann (33, heute RB Leipzig) den nächsten Schritt machte.

"Nach elf Jahren in Nürnberg muss man etwas anderes sehen", erinnerte sich Matarazzo, der in Sinsheim zu einer Persönlichkeit reifte, die sich zwei Jahre später in Stuttgart den Cheftrainer-Posten zutrauen würde: "Es war ein wichtiger Schritt in meiner Laufbahn auf dem Weg zum VfB."

Nicht nur unter Nagelsmann, auch als Assistent von Alfred Schreuder (48), sammelte Matarazzo die nötige Erfahrung.

"Ich habe so viel aufgesaugt wie möglich", dachte der 42-Jährige an die damalige Zeit zurück.

Inzwischen ist er dabei, in seiner ersten Bundesliga-Saison als Chefcoach, an Profil zu gewinnen.

VfB-Coach Matarazzo lebt mit seiner Familie noch in der Nähe der Hoffenheim-Arena

Hier ist eher mal eher nachdenklich zu sehen: VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo (42).
Hier ist eher mal eher nachdenklich zu sehen: VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo (42).  © Guido Kirchner/dpa

Er hat sich Respekt verschafft und bereitete dem ein oder anderen Kollegen schon gewaltig Kopfzerbrechen: "Stuttgart hat immer wieder umgestellt, sodass wir nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen sind", gab zum Beispiel Schalke-04-Trainer Manuel Baum nach dem Duell (1:1) gegen den VfB zu.

So ist Taktikfuchs Matarazzo, der für viele immer noch der große Unbekannte im Trainerbusiness ist, mittendrin, sich ein Image zu erarbeiten.

Ein furchteinflößendes! Denn er schafft es, dass seine Mannschaft während der Partie spielerisch leicht mehrfach seine Formation ändert und somit die Gegner zur Verzweiflung bringt.

Angst und Schrecken will der 42-Jährige in den eigenen vier Wänden dagegen nicht verbreiten.

Gerne würde er am Samstag an seiner alten Wirkungsstätte seine Familie begrüßen, was wegen der Corona-Pandemie allerdings ins Wasser fällt.

Mit seiner Frau und seinem Sohn lebt Matarazzo immer noch in der Nähe der Hoffenheimer Arena. Vor der Partie am Samstag wird er dennoch nicht zu Hause schlafen. Er will für seine Mannschaft da sein. Sorgen muss sich Familie Matarazzo um den Papa aber keine machen: "Wenn am Sonntag alles erledigt ist, fahre ich nach Hause."

Titelfoto: Guido Kirchner/dpa

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