VfB Stuttgart will mit drastischen Maßnahmen die Coronakrise überstehen

Stuttgart - Beim Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart wird im Zuge der Ligaunterbrechung mächtig gespart. 

Gibt die Richtung beim VfB vor: Präsident Claus Vogt. 
Gibt die Richtung beim VfB vor: Präsident Claus Vogt.  © Tom Weller/dpa

Schließlich weiß gerade niemand, wie es aufgrund des Coronavirus weitergeht und ob die Zweitligasaison zu Ende gespielt werden kann. 

Deshalb will der VfB im Falle eines Abbruchs gewappnet sein, sodass es nach einem Bericht der "Bild" einen Ausgabe- und Einstellungsstopp bei den Schwaben gibt. 

Bedeutet: Jede kleinste Anschaffung muss vom Vorstand abgesegnet werden!  

Kein Wunder, denn ein vorzeitiges Saisonende könnte den Club bis zu 20 Millionen Euro kosten (TAG24 berichtete). 

Deshalb heißt es auch erstmal für die Bosse: Ein schwäbischer Sparkurs ist angesagt! 

Nach dem "Bild"-Bericht wollten Präsident Claus Vogt und Vorstandsvorsitzender Hitzlsperger eigentlich neue Möbel bestellen, worauf die beiden nun erstmal verzichten. 

Werden VfB-Profis auf Gehälter verzichten?

In Frankfurt am vergangenen Dienstag: Friedrich Curtius (l), DFB-Generalsekretär, und Thomas Hitzlsperger, Vorstandsvorsitzender von VfB Stuttgart, kommen zur Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL).
In Frankfurt am vergangenen Dienstag: Friedrich Curtius (l), DFB-Generalsekretär, und Thomas Hitzlsperger, Vorstandsvorsitzender von VfB Stuttgart, kommen zur Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL).  © Arne Dedert/dpa/POOL/dpa

Was bedeutet der Sparkurs aber für die Profis? 

"Wir werden zunächst die Spieler ausführlich über die Gesamtsituation und im Besonderen die Lage des VfB, informieren", sagte Hitzlsperger gegenüber der Zeitung. 

Man wolle den Kickern darstellen, welchen Beitrag jeder leisten muss, sodass der Verein handlungsfähig bleibt, so der Vorstandsvorsitzende. 

Dies könnte allerdings bedeuten, dass Spieler auf Gehalt verzichten müssen. Beim Erzrivalen Karlsruher SC ist dies schon Praxis. (TAG24 berichtete)

Hitzlsperger verspricht jedenfalls: "Wir werden nichts unversucht lassen, diese Krise gemeinsam zu überstehen!“

Und der 37-jährige Meisterspieler von 2007 gibt sich vorbildlich: "Sie können davon ausgehen, dass ich beim Thema Gehaltsverzicht vorangehen werde", sagte der frühere Fußball-Nationalspieler (37) der "Stuttgarter Zeitung".

Bis mindestens zum 2. April ist der Spielbetrieb der 1. und 2. Bundesliga unterbrochen. In der Woche ab dem 30. März will die Deutsche Fußballliga (DFL) darüber entscheiden, wie es weitergeht. 

Mit einer Fortsetzung der Saison Anfang April rechnet allerdings kaum einer. 

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Titelfoto: Arne Dedert/dpa/POOL/dpa

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