VfB-Datenskandal: Stuttgart kündigt zwei weiteren Mitarbeitern

Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat im Zuge der Datenschutzaffäre zwei weiteren Mitarbeitern gekündigt.

Beim VfB Stuttgart wurde erneut zwei Mitarbeitern gekündigt.
Beim VfB Stuttgart wurde erneut zwei Mitarbeitern gekündigt.  © Marijan Murat/dpa

"Wir haben bei zwei Mitarbeitern gestern arbeitsrechtliche Konsequenzen eingeleitet und die Zusammenarbeit gekündigt", sagte VfB-Vorstandschef Thomas Hitzlsperger am Freitag.

Dabei handelt es sich um den bisherigen Kommunikationschef Oliver Schraft sowie den Marketing-Leiter Uwe Fischer.

Weitere Kündigungen sind derzeit nicht vorgesehen. Auch der aus dem Präsidium zurückgetretene Rainer Mutschler bleibt Mitarbeiter im Nachwuchsleistungszentrum.

"Weitere arbeitsrechtliche Verantwortlichkeiten von Mitarbeitern gibt's auf Basis der aktuellen Sachverhaltsermittlungen nicht", sagte der Ex-Nationalspieler.

Dennoch schloss der 38-Jährige weitere personelle Veränderungen nicht aus.

Der VfB hat in der Vergangenheit massenhaft Mitgliederdaten an einen externen Dienstleister weitergeben und dabei teils "klar rechtswidrig" gehandelt, wie Hitzlsperger sagte. Dabei soll es sich innerhalb von drei Jahren um 100.000 Daten handeln.

Zuvor waren bereits unter anderem die beiden ehemaligen Vorstandsmitglieder Stefan Heim und Jochen Röttgermann vom Aufsichtsrat abberufen worden.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

Mehr zum Thema VfB Stuttgart:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0