VfB Stuttgart muss vor dem Geister-Derby gegen den KSC die Angst verlieren

Stuttgart - Ausgerechnet vor dem wichtigen Geister-Derby gegen den Karlsruher SC wird beim Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart viel über Mut gesprochen. 

Stuttgarts (r-l) Gonzalo Castro (33), Mario Gomez (34) und Wataru Endo (27) gehen über das Spielfeld nach dem 0:0 gegen Osnabrück.
Stuttgarts (r-l) Gonzalo Castro (33), Mario Gomez (34) und Wataru Endo (27) gehen über das Spielfeld nach dem 0:0 gegen Osnabrück.  © Tom Weller/dpa-Pool/dpa

Dieser fehlte den Schwaben nämlich beim blutleeren 0:0 gegen den abstiegsbedrohten VfL Osnabrück und somit forderte Coach Pellegrino Matarazzo (42) für das Duell gegen die Badener mehr Risikobereitschaft von seinen Schützlingen. 

Kein Wunder, denn es steht für die Schwaben viel auf dem Spiel: das Derby, aber vor allem der Aufstieg. 

Vier Partien stehen noch aus, dann steht zumindest fest, wer direkt aufsteigt. 

Eine Relegation um die Bundesliga-Rückkehr will der VfB dagegen unbedingt vermeiden. 

So gilt es die "Angst vor Ballverlusten", wie es Matarazzo sagte, zu verlieren. Denn diese hemmt derzeit das Offensivspiel des VfB. 

"Es geht darum, sich auch Ballverluste zu erlauben und die richtige Reaktion zu zeigen", erklärte Matarazzo, der sein Team besonders durch Gespräche ermutigen wollte. 

Für den VfB Stuttgart steht der Aufstieg auf dem Spiel

Gerne gibt er aktiv an der Seitenlinie taktische Anweisungen: VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (42).
Gerne gibt er aktiv an der Seitenlinie taktische Anweisungen: VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (42).  © Tom Weller/dpa-Pool/dpa

Aber Mut könne man auch auf dem Platz trainieren, betonte der Coach. 

Indem es zum Beispiel untersagt ist, den Ball zurückzupassen und man die Spieler dadurch zwingt nach vorne zu spielen. 

Rückpässe können sich die Spieler am Sonntag (13.30 Uhr) aber zumindest unter einem Gesichtspunkt mehr als sonst erlauben. Denn Zuschauer, die pfeifen, wird es im Wildpark aus bekannten Gründen nicht geben. 

Trotzdem bleibt es natürlich ein besonderes Spiel. 

"Ich habe elf Jahre in Nürnberg gearbeitet und ich weiß, was Nürnberg gegen Greuther Fürth bedeutet. Ich weiß aber auch, was Stuttgart gegen Karlsruhe bedeutet, für den Verein und das Umfeld. Da sind unheimlich viele Emotionen dabei", sagte VfB-Trainer Matarazzo. 

Geht es gegen den Erzrivalen schief, könnte es beim VfB Stuttgart ungemütlich werden.  

Titelfoto: Tom Weller/dpa-Pool/dpa

Mehr zum Thema VfB Stuttgart:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0