VfB mit souveränem Auswärtssieg gegen Dynamo Dresden

Dresden - Schwäbischer Auswärtssieg! Am 29. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga gewann der VfB Stuttgart verdientermaßen mit 2:0 (1:0) gegen die SG Dynamo Dresden. Hamadi Al Ghaddioui erzielte die 1:0-Führung für die Schwaben (18.), ehe Darko Churlinov mit dem 2:0 für die Entscheidung sorgte (88.). 

Wataru Endo (r) von Stuttgart in Aktion gegen Torwart Kevin Broll von Dresden.
Wataru Endo (r) von Stuttgart in Aktion gegen Torwart Kevin Broll von Dresden.  © Robert Michael/dpa-Pool/dpa

Im Vergleich zum Last-Minute-Triumph über den Hamburger SV veränderte VfB-Coach Pellegrino Matarazzo seine Startelf auf zwei Positionen: Siegtorschütze Gonzalo Castro durfte für Silas Wamangituka ran und Kapitän Marc Oliver Kempf kehrte für den Gelb-gesperrten Holger Badstuber zurück in die Anfangsformation. 

Der Beginn vor den leeren Rängen im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion verlief, wie es die Stuttgarter bereits vor der Partie erwartet hatten: mit einer spritzigen Elf aus Dresden. 

Die Sachsen, für die es die erste Partie nach der Corona-Zwangspause war, traten gegen den schwäbischen Favoriten - trotz des fehlenden Mannschaftstrainings - frech auf und Godsway Donyoh vergab bereits in der 4. Minute die Riesenmöglichkeit zur Führung, als er nach einem Patzer von Stuttgarts Philipp Förster nur knapp am VfB-Gehäuse vorbeischoss. 

Erst Al Ghaddioui, dann Churlinov mit den Toren für den VfB Stuttgart

Hamadi Al Ghaddioui (M.) von Stuttgart bejubelt das erste Tor seiner Mannschaft mit Gonzalo Castro (l.) und Nicolas Gonzalez.
Hamadi Al Ghaddioui (M.) von Stuttgart bejubelt das erste Tor seiner Mannschaft mit Gonzalo Castro (l.) und Nicolas Gonzalez.  © Robert Michael/dpa-Pool/dpa

Die Schwaben brauchten dagegen eine Weile, um in die Partie zu finden, doch verwerteten ihre erste Chance eiskalt. 

Nach einer Flanke von Clinton Mola verwandelte Al Ghaddioui die Kugel mit einem Distanzschuss aus der Drehung im SGD-Gehäuse zum 1:0 für den VfB (18.). Schiedsrichter Benjamin Cortus entschied zunächst auf Abseits, doch nach VAR-Einsatz gab er den Treffer. 

Im Anschluss gaben sich die mutigen Dresdner nicht auf, doch es fehlte ihnen an Genauigkeit im Spiel nach vorne. 

Dies änderte sich auch in der zweiten Hälfte der Partie nicht, in der die Kräfteverhältnisse auf dem Platz gleich blieben. Der VfB kontrollierte das Spiel, doch verpasste es zunächst, den Sack zuzumachen. 

Bis zur 88. Minute: Dann war es Churlinov, der nach einer Castro-Flanke per Direktabnahme mit dem Außenrist für den 2:0-Endstand sorgte. 

Somit festigte der VfB den zweiten Tabellenrang.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Pool/dpa

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