VfB-Coach Matarazzo fordert gegen Nürnberg eine "Energieleistung"

Stuttgart - Wenn der VfB Stuttgart am kommenden Sonntag (15.30 Uhr/Sky) auswärts beim 1. FC Nürnberg in der 2. Fußball-Bundesliga antritt, möchte Stuttgart-Coach Pellegrino Matarazzo (42) wieder dieselbe Energieleistung von seiner Mannschaft sehen, wie beim furiosen 5:1-Sieg gegen den SV Sandhausen (TAG24 berichtete).

Gegen den 1. FC Nürnberg darf VfB-Kicker Wataru Endo (27, links) nach seiner Gelb-Sperre wieder mitmischen.
Gegen den 1. FC Nürnberg darf VfB-Kicker Wataru Endo (27, links) nach seiner Gelb-Sperre wieder mitmischen.  © Tom Weller/dpa-Pool/dpa

Es werde wieder darauf ankommen, mit viel Spielfreude in die Partie zu gehen, Lockerheit auszustrahlen und Mut im Offensivspiel zu beweisen, machte Matarazzo auf der Pressekonferenz am Freitag klar.

Um dies zu gewährleisten, könne er selbst im Training bestimmte Reize setzen und auch in der ein oder anderen Ansprache auf die Mannschaft einwirken - doch letztlich müssten es die Spieler auf den Platz bringen.

"Es ist der Job der Mannschaft, die Energie auf den Platz zu bringen. Ich kann an ein paar Schrauben drehen, aber am Ende gehen sie den Weg", so der VfB-Cheftrainer.

Es werde darauf ankommen, wieder mit dem richtigen "Mindset" in das Spiel zu starten, wie es gegen Sandhausen der Fall war. 

Dazu zählt Matarazzo unter anderem ein optimales Maß an Spannung, der Glaube an die eigene Stärke, sowie eine starke Verbundenheit zwischen allen Spielern und Trainern, die für Leidenschaft und Zusammenhalt sorge.

Endo kehrt zurück, Castro gesperrt, Didavi fällt aus

VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (42, rechts) fordert von seiner Mannschaft am Sonntag dieselbe Energieleistung wie beim vergangenen Kantersieg.
VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (42, rechts) fordert von seiner Mannschaft am Sonntag dieselbe Energieleistung wie beim vergangenen Kantersieg.  © Uli Deck/dpa-pool/dpa

Der 42-Jährige kehrt am Sonntag zu seiner alten Wirkungsstätte nach Nürnberg zurück, wo er von 2006 bis 2010 selbst noch für die zweite Mannschaft spielte und danach den Übergang ins Trainerdasein schaffte.

Matarazzo erinnert sich gerne an seine Zeit beim "Club" zurück, pflegt heute noch einen regelmäßigen Kontakt zu einigen Spielern und Trainern und hofft sehr, dass Nürnberg den Klassenerhalt in der 2. Liga schafft.

Trotz des Hochgefühls nach dem vergangenen Sieg erwartet der VfB-Coach eine schwere Aufgabe am Sonntag. "Nürnberg hat viel Qualität, die notwendige Erfahrung und ähnlich wie wir oft nur unglücklich Punkte verloren." Besonders imponiert hat Matarazzo, wie Nürnberg beim vergangenen 6:0-Sieg gegen Wiesbaden das Zentrum überlagerte und dadurch immer brandgefährlich wurde.

Was die Personalsituation des VfB Stuttgart angeht, kehrt Wataru Endo nach seiner Gelb-Sperre wieder zurück in die Mannschaft und sei laut Matarazzo auch aufgrund der Sperre von Gonzalo Castro "sicherlich eine Option". 

Spielmacher Daniel Didavi wird indessen noch einmal ausfallen.

Titelfoto: Uli Deck/dpa-pool/dpa

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