VfB-Frust nach drittem Remis infolge: "Das tut weh!"

Stuttgart - Wieder kein Sieg! Beim Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt musste sich der VfB Stuttgart nach einem 2:2 (2:0) zum dritten Mal infolge mit einem Punkt begnügen. 

VfB-Angreifer Silas Wamangituka (21) befindet sich im Sandwich der Eintracht-Spieler Steven Zuber (29, l.) und Martin Hinteregger (28, r.).
VfB-Angreifer Silas Wamangituka (21) befindet sich im Sandwich der Eintracht-Spieler Steven Zuber (29, l.) und Martin Hinteregger (28, r.).  © Sebastian Gollnow/dpa

Deshalb überwog nach Abpfiff der Frust bei den Schwaben: "Das tut sehr wehr", beschrieb Kapitän Gonzalo Castro (33) seine Gefühlslage, während Coach Pellegrino Matarazzo (42) die Unentschieden-Serie nur mit einem "Nervt!" kommentierte. 

Auch Marc Oliver Kempf (25) war mächtig sauer und empfand es als "schwierig" das Spiel einzuordnen: "Natürlich bin ich ein bisschen angefressen. Das war jetzt das zweite Spiel infolge, wo mehr drinnen war." 

Schon vergangene Woche holte der VfB beim FC Schalke 04 nur einen Punkt (1:1) sowie auch beim Heimspiel davor gegen den 1. FC Köln (1:1). 

Doch die Punkteteilung gegen die Hessen dürfte besonders schmerzen. Denn der VfB gab am Samstagnachmittag eine hoch verdiente 2:0-Führung aus der Hand. 

Und nicht nur das: Die Schwaben hatten genügend Chancen, um sogar auf 3:0 zu erhöhen, weil die Frankfurter nach dem zweiten Gegentreffer völlig verunsichert waren. 

Der VfB Stuttgart befindet sich laut Kapitän Gonzalo Castro in einem Lernprozess

Nicolas Gonzalez (22) ärgert sich im Spiel nach einem Fehlschuss.
Nicolas Gonzalez (22) ärgert sich im Spiel nach einem Fehlschuss.  © Sebastian Gollnow/dpa

Mit dem 2:1-Anschlusstreffer verlor der VfB allerdings den Faden. 

"Wir sind nicht mehr herausgerückt, haben überhastet die Bälle nach vorne geschlagen und dabei nicht die nötige Struktur gehabt, um zweite Bälle zu gewinnen", war Stuttgarts Trainer Matarazzo mit der Leistung seiner Elf in dieser Phase unzufrieden. 

"Wir haben am Ende zu wenig investiert", bemängelte zudem Verteidiger Kempf.  

Doch trotz des Ärgers konnten die Stuttgarter schlussendlich etwas Positives aus dieser Partie ziehen: "Man darf nicht vergessen, dass Frankfurt eine Mannschaft ist mit internationalen Ambitionen", erinnerte nämlich Matarazzo. 

Laut Castro sei man außerdem in einem Lernprozess, bei dem solche Spiele vorkommen dürfen. 

Zu oft sollte dies allerdings nicht. Denn auch, wenn der VfB spielerisch über weite Strecken überzeugte, zählen am Ende eben Punkte. 

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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