Markus Babbel kritisiert Thomas Hitzlsperger: "Intelligenter eingeschätzt"

Stuttgart - Markus Babbel hat seinen ehemaligen Spieler Thomas Hitzlsperger für dessen Rolle in der Führungskrise des VfB Stuttgart scharf kritisiert.

Thomas Hitzlsperger (38) hatte in einem Schreiben Präsident Claus Vogt (51) angegriffen.
Thomas Hitzlsperger (38) hatte in einem Schreiben Präsident Claus Vogt (51) angegriffen.  © Tom Weller/dpa

Der VfB gebe "im Moment einfach ein desolates Bild nach außen ab", sagte der Ex-Trainer der Schwaben in der TV-Sendung SWR Sport.

Hitzlsperger hatte den Machtkampf beim Fußball-Bundesligisten mit einem Brief auf seiner Internetseite kurz vor Silvester öffentlich gemacht.

"Der offene Brief war natürlich ein absolutes Desaster. Das hätte ich dem Thomas nicht zugetraut. Da habe ich ihn etwas intelligenter eingeschätzt", sagte Babbel in der TV-Sendung SWR Sport. "Da war für mich völlig klar, das geht nicht, das war unter der Gürtellinie."

Hitzlsperger hatte in dem Schreiben VfB-Präsident Claus Vogt angegriffen und ihm unter anderem Inkompetenz unterstellt. Seitdem herrscht Chaos bei den Schwaben, zahlreiche Führungskräfte des Clubs sind bereits zurückgetreten oder wurden abberufen.

Ex-Trainer Babbel, der von Ende 2008 bis Ende 2009 als VfB-Chefcoach gearbeitet hatte, sieht neben Hitzlsperger nun auch Vogt gefordert.

"Genauso der Präsident, der Herr Vogt muss auch wissen, dass er im Moment keine gute Rolle spielt", sagte der 48-Jährige.

Der Trainer Markus Babbel (48) von Luzern beim Super League Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und den BSC Young Boys.
Der Trainer Markus Babbel (48) von Luzern beim Super League Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und den BSC Young Boys.  © Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa

"Im Moment sind beide gefordert, im Wohle des VfB wieder auf einen Nenner zu kommen."

Titelfoto: Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa

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